Fussball
Oberliga: FV Dudenhofen gewinnt beim FV Diefflen 4:3
Nach dem ersten Dreier unter Trainer Rene Reichling sagte Sportvorstand Florian Kober im Gespräch mit unserer Mannschaft: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat sich in alles reingeworfen.“ Dudenhofen kam schon sehr gut und präsent in die Partie. Die zweite Möglichkeit brachte das 1:0 durch Felix Heimgärtner (9.).
„Drei Chancen, drei Tore“, kommentierte Kober, wie Irfan Catovic (32.) und Max Lichti (36.) erhöhten: „Endlich haben wir mal eiskalt agiert.“ Alle Warnungen vor Chris-Peter Haase, der das 1:3 (41.) machte, zerschlugen sich: „Bis zur Halbzeit sind wir ein bisschen geschwommen.“ Klar, dass Diefflen danach auf den Anschluss drängte: „Sie haben uns eingeschnürt.“
Albrecht vollstreckt
Haase verkürzte (78.). Der Sportvorstand: „Es wurde brenzlig. Aber wir haben uns wieder ein wenig befreit.“ Dudenhofen fuhr gute Gegenstöße. Rückkehrer Lukas Metz und Julian Scharfenberger vergaben schon mehr. Nach einer Ecke hielt sich Yannis Albrecht wieder vorne auf und verwertete Sanel Catovics Steckpass zum 4:2.
Hektik kam auf mit Gelb-Rot für Fabian Poß und Coach Thomas Hofer bei den Hausherren sowie Timo Enzenhofer bei den Gästen. Der kam nicht etwa, um wie schon angedacht Zeit von der Uhr zu nehmen, sondern wie Tolga Barin für das Gewinnen von Zweikämpfen im Mittelfeld. Per Freistoß stellten die Saarländer auf 3:4 (90.+6), ehe der Schiedsrichter erst gar nicht mehr anpfiff.
Im Kasten stand Nils Gehrlein, weil sich Maxime Klein im Donnerstagstraining eine Handgelenkverletzung zuzog. Marvin Gebhard fiel wegen einer Zerrung aus. So saß Philipp Schilling auf der Bank. Tom Handrichs Blessur entpuppte sich als Kreuzbandzerrung, womit sein Fußballjahr endete. Während die Siegesserie im Nachbarland für Kober unerklärlich bleibt, nannte er eine weitere Kuriosität: den Busfahrer.
Denn mit diesem Mann am Steuer gab es in der Fremde zwei Erfolge und ein Unentschieden: „Wir wollten schon ein Abo bei ihm. Aber er hat gesagt, er hat da keine Aktie drin.“ Die nächste Reise führt die Spargeldörfler zum SV Auersmacher. Das liegt wo? „Im Saarland“, weiß Kober im Brustton der Überzeugung und erfüllt seinen Helden den vielfach lautstark vorgetragenen Wunsch, doch endlich Musik aufzudrehen.