Speyer Noch aktiver werden

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Die Debatte um die Bereitschaftsdienstzentrale (BDZ) in Speyer ist noch nicht beendet: Der Seniorenbeirat der Stadt hat gestern in einer Resolution an Oberbürgermeister Hansjörg Eger „aktive Schritte gegen die überlangen Wege und langen Wartezeiten“ gefordert.

Wie Daoud Hattab, Vorstandsmitglied des Beirats, gestern mitteilte, habe das Gremium am Dienstag die von der Kassenärztlichen Vereinigung zum 1. April „verordnete“ Neuregelung diskutiert. Wie mehrfach berichtet, wurden die Öffnungszeiten der BDZ in Speyer eingeschränkt, alle Hausbesuche werden seither aus Germersheim gefahren. Der Beirat hat dafür überhaupt kein Verständnis, hält insbesondere die längeren Wege und Wartezeiten für unzumutbar. Das Gremium danke allen, die sich gegen die Veränderung aussprechen. „Wir fordern aber noch aktivere Schritte im Sinne der Senioren.“ Viele Bürger, die nicht mobil seien, hätten über Verschlechterungen geklagt und den Beirat zum Handeln aufgefordert. sagte Hattab gestern auf Anfrage. Er wies darauf hin, dass in Speyer 25 Prozent der Bevölkerung bereits älter als 65 Jahre sind. Wie dargestellt, haben Stadtrat und VG-Rat Römerberg-Dudenhofen in Resolutionen die Beibehaltung der BDZ Speyer im bisherigen Umfang gefordert. Die KV hatte die Umstellung mit Beschlüssen ihrer Organe und wirtschaftlichen Zwängen begründet. (lamr/ell)

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