Speyer Nils erklärt: Der Le-Mans-Start

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Danny aus Dudenhofen ist ein richtig guter Motorradfahrer. Für ein erfolgreiches Rennen ist besonders ein guter Start sehr wichtig. Seine Rennen starten immer mit dem sogenannten vorgetäuschten Le-Mans-Start. Bei einem richtigen Le-Mans-Start stehen alle Fahrer gleichweit von ihrer Motorrädern entfernt. Meistens stellen sie sich gegenüber in einer Linie auf. Die Räder werden von Helfern festgehalten. Sobald die Startflagge gesenkt wird, rennen alle ganz schnell zu ihrem Motorrad. So kann man sich schon zu Beginn einen Vorsprung erarbeiten. Die Räder stehen beim Start meistens schräg zur Fahrstrecke. Bis 1969 war das der gängige Start bei Motorsportrennen, wurde dann aber aus Sicherheitsgründen abgeschafft. Heute wird auf diese Weise nur noch bei einigen Oldtimerrennen gestartet. So darf Danny heute erst losflitzen, wenn alle auf ihren Motorrädern sitzen, selbst wenn er am schnellsten gesprintet ist. Deswegen nennt man das den vorgetäuschten Le-Mans-Start. Ihr fragt euch bestimmt, woher der Le-Mans-Start seinen Namen hat. Le Mans ist eine schöne Stadt im Nordwesten Frankreichs. Ihr könnt ja mal eure Eltern fragen, ob ihr dort nicht den nächsten Familienurlaub verbringen könnt. Le Mans ist besonders berühmt für die sogenannten 24-Stunden-Rennen für Motorsportler. Dort wurde diese Startform erstmals 1925 angewendet. (tiko)

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