Speyer „Nicht nur Heimatkunde“

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Mit einem nicht so umfangreichen Programm wie 2015, aber mit einem gehaltvollen Angebot setzt das Kulturelle Erbe der Stadt Speyer die jeweils um 18.30 Uhr beginnende Serie „Mittwochabend im Stadtarchiv“ im neuen Jahr fort. „Musik in Speyer – Speyer in der Musik“ hat der musikwissenschaftlich engagierte Gymnasiallehrer i.R. Franz-Georg Rößler (Dudenhofen) sein Referat betitelt, mit dem die 1996 gestartete Vortragsreihe am 24. Februar beginnt. Sie endet im November.

Kaum eine andere deutsche Stadt in vergleichbarer Größe trete mit einem solchen Angebot an die Öffentlichkeit, beantwortete Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) bei der Programmvorstellung eine diesbezügliche RHEINPFALZ-Frage. „Es ist immer eine Anstrengung für Speyer, sich so etwas zu leisten, aber wir mit unserer großen Stadtgeschichte wollen es uns einfach leisten. Dabei sind wir aber weit davon entfernt, nur rein heimatkundliche Themen anzubieten.“ Die Vortragsserie begann 1996. Die stellvertretende Stadtarchiv-Leiterin Katrin Hopstock stellte die per Broschüre und auch im Internet veröffentlichten Vorträge samt ihren Referenten vor. Die Diplom-Archivarin tritt zum Abschluss der 2016er-Serie am 16. November selbst ans Vortragspult. Die mit einer Ausnahme jeweils im Stadtarchiv in der Johannesstraße 22a angesetzten Vorträge nach der Serieneröffnung am 24. Februar sind im Artikel „Zur Sache“ aufgeführt. Zudem beteiligt sich der Bereich Kulturelles Erbe/Stadtarchiv im laufenden Jahr an Veranstaltungen außer Hauses. So am 9. Mai beim Archivtag Rheinland-Pfalz/Saarland im Historischen Museum und im Rathaus, im Herbst und Winter an der Ausstellung „Das jüdische Speyer im Druck. Ein Blick auf 300 Jahre“ bei der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz, und zusammen mit dem Historischen Museum an der Ausstellung „Weltbühne Speyer. Die Ära der großen Staatsbesuche“ vom 13. November 2016 bis 24. September 2017. (wk)

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