Tennis
Neuer Vorstand des TC Dudenhofen nimmt die Arbeit auf
Fünf Tennis- und Vereinsenthusiasten haben sich nach einem Jahr unter kommissarischer Leitung dann doch bereitgefunden, den TC Dudenhofen in den nächsten drei Jahren wieder in ruhige Gewässer zu führen. Anlässlich des Heringsessens auf dem Vereinsgelände in der Schillerstraße erläutern sie ihre Beweggründe und ihre Aufgaben.
Simone Gerullis (Vorstand Marketing und Öffentlichkeitsarbeit): „Ich war schon ein paarmal Schriftführerin und in anderen Vereinen wie dem Skiclub Speyer im Amt. Der TC Dudenhofen liegt mir schon ein bisschen am Herzen. Jetzt standen wir da. Ich wollte aber, dass es weitergeht. Wir haben Rückhalt und die Lasten auf mehrere Schultern verteilt. Es ist viel Arbeit. Wir haben einige Baustellen zu bewerkstelligen, wollen Zöpfe abschneiden, Jugend und Kinder ansprechen, uns um die Homepage kümmern.“
Betz-Baumanns Herzblut
Gaby Betz-Baumann (Vorstand Finanzen) gehört der Vereinsspitze weiterhin an: „Ich war schon Schatzmeisterin, erste Vorsitzende, zweite Vorsitzende. Mir hätte das Herz geblutet, wenn es nicht weitergegangen wäre und das zu unserem 50-Jahr-Jubiläum. Das wäre doch peinlich gewesen, wenn es ausgerechnet dann zu Ende geht. Ich war von Anfang an bereit, wieder mitzumachen. Ich habe genug Herzblut.“
Der neue Vorstand Sport Daniel Gouverneur: „Wir haben einen Generationenwechsel angestrebt und wollten uns von den Herren, 30, 40 engagieren. Davon sollte einer dabei sein. Wir stoßen Vieles an. Es wartet aber ein Berg Arbeit. Vieles ist im Umbruch. Wir haben aber eine gute Stimmung, und es ist in den richtigen Bahnen. Thomas hat mich angesprochen. Wir hatten uns bei den Herren 30 überlegt, was wir machen können. Es entstand ein Projektteam von 15, 20 Leuten. Ich melde die Mannschaften und gebe die Ergebnisse ein. Ich stimme mich mit dem Verband ab, kümmere mich um die Platzbelegung, koordiniere mit dem Jugendwart.“
Herr überredet
Vorstandsvorsitzender Thomas Varlemann, eigentlich ein Tischtennisspieler: „Ich habe eine lockere Hand. Ich habe 2010 hier angefangen und bin seit 2017 Vorsitzender. Ich wollte auf jeden Fall aufhören.“
Christian Herr, Vorstandsvorsitzender nach einer Pause in der Vereinsarbeit: „Ich habe Thomas überredet. Seit November arbeite ich drei, vier Stunden täglich an einem Konzept. Es geht um Digitalisierung, uns moderner aufzustellen. Es läuft super. Wir müssen den Verein zum Laufen bringen.“
Newcomer willkommen
Die Platzöffnung hängt laut Varlemann von der Witterung ab. Doch an Ostern (Samstag, 19., Sonntag, 20. April) soll die Filzkugel beim Leistungsklassenturnier, aufspringen, erst im Einzel, dann im Doppel: „Es gibt schon Anmeldungen auch aus anderen Vereinen. Vor zwei Tagen ging es los“, sagte Gouverneur im Gespräch mit unserer Zeitung.
Ein Wettbewerb über eine Woche soll folgen. Zudem setzte die Projektgruppe ein Idee um. Im Newcomer-Tennis hofft der Vorstandsvorsitzende auf Eltern, Hobbyspieler, Wiedereinsteiger, alle. Montags stehen ab 18 Uhr für zwei Stunden zwei Courts zur Verfügung – bis September. Der Club leitet das Training und stellt Material.
14 Mannschaften schicken die Dudenhofener in die Medenrunde, Aktive und Senioren von 30 bis 70 Jahren, Damen, Herren, viele in der Pfalz-, aber mit dem Aushängeschild 70er bis in die Regionalliga, dann wieder in der untersten Klasse, Sechser- sowie Vierer-Teams, zwei Spielgemeinschaften mit SW Speyer, reine Doppelauswahlen. Eine Lücke nach den Herren 50 gelte es zu schließen, merkt Herr an. Ziel sei es, wieder alle Klassen zu besetzen. Zudem schmerzt Varlemann, dass zuletzt vor zwei Jahren Nachwuchs in Zusammenarbeit mit dem TC Römerberg ans Netz trat.
