Speyer Nachdenken über Bauhöfe

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Der Ortsgemeinderat Dudenhofen hat sich bei seiner Sitzung am Donnerstagabend mit der Forstbetriebsplanung für die kommenden zehn Jahre befasst. Thema war auch eine mögliche Zusammenlegung der Bauhöfe.

Beim Wald bleibt das grundsätzliche Ziel zum weniger anfälligen Mischwald aus Baumarten, deren Ansprüche den gegebenen Standorten entsprechen (Stichworte Klimaveränderung, Schädlingsbefall). Derzeit dominiert die Kiefer die 414 Hektar Wald der Gemeinde Dudenhofen zu 75 Prozent. Weiter sind im Waldinventar die Buche (sieben Prozent), Roteiche und Birke (je vier), Traubeneiche (drei Prozent) aufgeführt. Edelkastanie, Stileiche, Douglasie, Linde machen je ein Prozent aus, die sonstigen Laubbäume zusammen drei Prozent. An die 20 Seiten umfasst der Prüfbericht der Kreisverwaltung für die Haushalts- und Wirtschaftsprüfung der Gemeinde in den Jahren 2008 bis 2012. Bürgermeister Peter Eberhard (CDU) hatte sich 25 Anmerkungen „meist formeller Natur“ unterstrichen. „Angeregt“ wurde wieder einmal die Zusammenlegung der Bauhöfe. Für Kämmerer Hermann Konrad „seit zehn Jahren nichts Neues“: „Eine rein politische Entscheidung.“ Wesentlich für ihn: „Es entstand kein Vermögensschaden.“ Kommentarlos wollte Burck den Bericht nicht abheften: „Während die Hebesätze A und B immer wieder mal erhöht wurden, blieb die Gewerbesteuer auf dem Stand von 2001.“ Mithin: „Eine soziale Schieflage, Ungleichbehandlung.“ Hartmut Lardon (FDP) möchte an der Höhe der Gewerbesteuer nichts ändern. Einig waren sich alle Fraktionen, über die Struktur der Bauhöfe zumindest einmal nachzudenken. Clemens Keller (CDU): „Damit vergeben wir uns nichts.“ Elke Sprau (SPD) regte an, die Ausstattung des Spielplatzes am Hofgraben zu ergänzen. Werner Löffler (SPD) will der Telekom bei der anstehenden Kabel-Verlegung auf die Finger schauen: „Manchmal wird der Straßenbelag nicht wieder ordnungsgemäß hergestellt.“ Ab Gründonnerstag soll die Abfahrt von der B 39 zum Boligweg wieder befahrbar sein. Für jeweils 20 Jahre Ratszugehörigkeit erhielten Reinhard Burck, Manfred Hook (FWG), Wilhelm Dieckmann (CDU) eine Urkunde. (län)

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