Vorderpfalz Modellprojekt gestartet: Speyer, Frankenthal und Kreis kooperieren
Wie können Kommunen zusammenarbeiten und gleichzeitig besseren Bürgerservice anbieten? Welche Rolle kann die Digitalisierung dabei spielen? Diesen und weiteren Fragen geht das vom Ministerium des Innern geförderte Modellprojekt zur Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) Vorderpfalz nach, zu dem sich nach einer gemeinsamen Pressemitteilung die Städte Speyer und Frankenthal sowie der Rhein-Pfalz-Kreis unter wissenschaftlicher Betreuung der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer zusammengetan haben. Der Fokus des Projekts liege auf der Erarbeitung digitaler Verfahren am Beispiel des Elterngeldes, Wohngeldes, der Grundsicherung im Alter, bei Erwerbsminderung und der Kfz-Zulassung. Geprüft werden solle, inwieweit diese Art von Zusammenarbeit ein Ersatz für Gebietsreformen sein kann. Die Projektdauer beträgt zwei Jahre, der Abschlussbericht ist zum Ende des ersten Quartals 2023 vorgesehen, so die Mitteilung. Sie freue sich auf die Suche nach Lösungen, „wie wir gemeinsam die Digitalisierung nutzen können, um Bürgerdienstleistungen zu vereinfachen und effizienter zu gestalten“, wird Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) in der Mitteilung zitiert.