Speyer Mobbing im Internet ist blöd

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RÖMERBERG. Habt ihr auch schon mal erlebt, dass Sachen über euch geschrieben werden, die gar nicht wahr sind? Und dass die von allen Menschen auf der Welt gelesen werden können? Das passiert öfter. Heute ist es nämlich total leicht, böse Dinge schnell zu verbreiten. Mit dem Smartphone geht das oder zuhause vom Computer aus. Cyber Mobbing nennt man das – dazu hatten die Viertklässler der Grundschule Berghausen schon viel zu sagen. Die Jungs und Mädchen haben sich einige Tage lang ganz intensiv mit dem Internet beschäftigt und gelernt, welche Gefahren dort lauern. Und sie haben gewusst, was es heißt, wenn einer sich über den anderen lustig macht. Weil er dicker ist als alle anderen, Sommersprossen hat oder rote Haare. Dass es gar nicht gut ist, jemanden im Internet in aller Öffentlichkeit zu blamieren, hat den Kindern Stefan Mayer klar gemacht. Der arbeitet bei der Firma „medien + bildung.com“. Die wiederum ist von der Landesmedienanstalt gegründet worden. In Berghausen hat er den Grundschülern etliches erzählt über Jugendschutz, Datenschutz, das Recht am eigenen Bild, Gewalt übers Internet oder eben Mobbing. Begeistert war Mayer von den Schülern, denn die haben ganz toll mitgemacht und die Sachen behalten, die er ihnen beigebracht hat. Zum Beispiel haben sie gelernt, wie sie ihre Daten im Internet richtig schützen, wenn sie sich in sozialen Netzwerken angemeldet haben oder wie die ganzen Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden. Die Schulleiterin Martina Kopf hat auch einmal vorbeigeschaut. Sie ist froh, dass Stefan Mayer den Kindern das Wichtigste im Umgang mit dem Internet beibringt. Mit dem Smartphone, das hat die Schulleiterin verraten, werden mittlerweile schon Liebesbriefe unter der Schulbank verschickt. Früher sind die noch per Hand weitergegeben worden. Da hat man die noch wegwerfen können. Aber wenn heute was mit dem Mobiltelefon verschickt wird, macht es schnell auch bei anderen die Runde. Wichtig ist deshalb die Aufklärung gewesen, die Stefan Mayer in Berghausen betrieben hat. Die Grundschüler haben sogar selbst schon Einsatz gezeigt und eine Woche lang aufs Handy verzichtet. Dafür haben sie viel miteinander geredet und nicht mehr übereinander. (xsm)

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