Speyer Mit heiterem Herzen

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Großer Bahnhof mit vielen Ankommenden, die Peter Eberhard gestern in der Festhalle zum 60. Geburtstag gratulierten. Für Dudenhofens Ortsbürgermeister kein Alter, nur eine Zahl: „Bei meinem 50. dachte ich, jetzt ist die Hälfte vorbei.“ Dank für die lebenswerten Jahre sagte er den Eltern, der Familie und Gott: „Er, alle haben es bislang gut mit mir gemeint.“ Überhaupt: „In Dudenhofen aufwachsen zu dürfen, ist eine Gnade an sich.“

Ortsbeigeordneter Roni Zürker (CDU) hatte zum Empfang der Gemeinde, der Begrüßung eine ellenlange Liste mit Namen von Ehrengästen geschrieben. Kommunalpolitisch sind sie sich 1999 das erste Mal über den Weg gelaufen: Zürker wurde in den Rat gewählt, Eberhard von der CDU zum Fraktionssprecher auserkoren. Der Ortsbeigeordnete zur gemeinsamen Zeit: „Wir haben einige Tiefs und Hochs durchgestanden.“ Letztlich mit Erfolg: „Das Ergebnis der letzten Wahl war für Eberhard die Bestätigung, auf dem richtigen Kurs zu sein.“ Eberhards Konsequenz im Tun schwächte Zürker von „Sturheit zu Beharrlichkeit“ ab: „Immer im Dienst verfolgt er seine Ziele mit offenem Ohr für andere Meinungen.“ Der Kontakt zu Menschen, die Mannschaft zusammenhalten, organisieren, gestalten seien „sein Ding“. Darüber vergesse er nicht, gut zu essen, etwas zu trinken: „Zwei seiner Lieblingsbeschäftigungen.“ Was sich mit einer der ersten Erinnerungen von Laudator Paul Schädler an den Jubilar deckt: „Plötzlich standen im Wald auch Tische und Bänke, die zum Brotzeitmachen einluden“, sagte der Alt-Landrat. Er zeichnete Eberhards Werdegang nach, den privaten („von den Eltern positiv geprägt, von beiden die besten Anlagen geerbt“), beruflichen („betreute ein Forstgebiet in der Fläche eines Landkreises“) und den politischen („hat mit 17 Jahren die Junge Union Dudenhofen mitgegründet“). Nur einige der vom ihm aufgezählten Ideen, Initiativen Eberhards: Weihnachtswaldbasar, Baumpflanzaktion, Hubertusmesse, Walderlebnistag. Kein Verein im Dorf, in dem er sich nicht engagiere. Schädlers Charakterisierung: Freundlichkeit, ein heiteres Herz, Mutterwitz, Freude am Machen. Musikalisch gratulierten die Jagdhornbläsergruppe, Blaskapelle, Mädchen und Buben der Kindertagesstätte Naseweis. Auch die Bürger waren von Eberhard zu einem Imbiss eingeladen. (län)

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