Speyer Mechtersheim kehrt in Erfolgsspur zurück

Daneben: Mechtersheims Dominic Bach (rechts in Weiß) verfehlt gegen Schifferstadt das Tor, links sein Mannschaftskamerad Georg E
Daneben: Mechtersheims Dominic Bach (rechts in Weiß) verfehlt gegen Schifferstadt das Tor, links sein Mannschaftskamerad Georg Ester.

«Römerberg.» Mit einem 0:0 zwischen den Oberligisten FV Dudenhofen und TSG Pfeddersheim sowie einem 3:0 (1:0) von Gastgeber TuS Mechtersheim (Oberliga) gegen den zwei Klassen tiefer spielenden FSV Schifferstadt ist gestern der Eichbaum-Cup losgegangen.

Für Dudenhofen war es nach der Niederlage gegen Pfeddersheim vor gut einer Woche also eine Steigerung, zumal der FV längst nicht durchgehend mit dem ersten Anzug kickte. Folgt nun gar der Sieg zum Oberligaauftakt gegen die TSG? Dudenhofen ohne Timo Enzenhofer und Kevin Hoffmann (Zerrung) begann etwas zielstrebiger im Angriff. Tim Bauer sah eine frühe Gelbe Karte. Jawad Zein kam vor rund 150 Zuschauern zum ersten Abschluss. Später fehlte einem Kopfball der Druck. Der Karton saß weiter locker. Diesmal erwischte es Florian Himmighöfer. Der FV versuchte durch El-Baki San und Daniel Kopf erst gar nicht, zu früh zu pressen. Doch Pfeddersheim baute in Überzahl auch sicher auf. Nach und nach übernahm die TSG das Kommando, probierte es verstärkt über links und brachte nach 27 Minuten erstmals das Gehäuse der Gelben in Bedrängnis. Schlussmann Marcel Johann hielt nicht jeden Fernschuss ohne etwas, aber ungefährlich prallen zu lassen. Der Schiri hatte ein Einsehen und pfiff ein paar Sekunden zu früh ab. Nach der Pause zeigten beide mehr Engagement und erarbeiteten ein paar mehr Chancen. Rami Zein nahm zweimal Maß. Julian Scharfenberger wusste in einer anderen Szene nicht so recht, wohin mit dem Ball. Pfeddersheim vergab seine Möglichkeiten schlampig. Mechtersheim erwischte einen Auftakt nach Maß: „Die Mannschaft hat das heute konzentriert heruntergespielt“, sagte TuS-Trainer Manfred Schmitt im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Einst betreute er den Rivalen des FSV auf der anderen Seite der Straße, Phönix Schifferstadt. Es dauerte 28 Minuten, bis David Horn nach Doppelpass mit Kevin Schwehm eine Kombination zweier Neuzugänge zum 1:0 veredelte. Anfangsschwierigkeiten bis dahin wollte Coach Schmitt nicht ins Feld führen: „Der FSV stand hinten drin. Dann ist es immer schwer. Das haben sie ordentlich gemacht, die Räume eng gemacht, und wir haben geduldig gespielt.“ Der Sieg sei wichtig für das Selbstvertrauen gewesen, meinte Schmitt: „Wir haben gezeigt, dass wir zu null spielen können, gewinnen können. Wir haben wieder einen ersten Schritt gemacht.“ Mit einer Direktabnahme zeichnete Horn auch für das 2:0 zuständig. Mit Christoph Wörzler traf nach seiner Einwechslung ein weiterer Neuzugang zum Endresultat. Schmitt setzte 17 Mann ein. Jannick Immel fehlte kurzfristig aus privaten Gründen. Nicht so gut sieht es laut dem Übungsleiter in Sachen Max Krämer aus. Er verspüre ähnliche Anzeichen wie bei seinem ersten Fußbruch: „Wir müssen die Diagnose abwarten.“ Abwehrchef Thorsten Ullemeyer fiel mit Hexenschuss aus. So musste der zuletzt vorsichtshalber geschonte Dominic Bach von Beginn an ran. Morgen (18 Uhr) steigt der klassentiefere FC Speyer gegen Dudenhofen ein; 20 Uhr: Arminia Ludwigshafen (Verbandsliga) gegen Schifferstadt. Schmitt gibt morgen trainingsfrei. Er geht davon aus, dass die Seinen am Freitag (18 Uhr) gegen Ludwigshafen einen Sieg benötigen, um ins Finale am Sonntag (18 Uhr) einzuziehen. Auch in der anderen Gruppe fällt die Entscheidung nach dem 0:0 zum Auftakt auf jeden Fall erst am Freitag, wenn sich die Speyerer mit den Pfeddersheimern zum Abschluss um 20 Uhr messen.

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