Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Marvin Klehr schafft im FV Dudenhofen den Durchbruch

Marvin Klehr
Marvin Klehr

Bis 2027 bleibt er in Dudenhofen, hat sich seit der Jugend bei den Schwarz-Gelben als fester Bestandteil in die Verbandsliga-Mannschaft hoch gearbeitet: Marvin Klehr. Und noch ein Spieler bleibt bis 2027.

Bis 2027 bleibt er in Dudenhofen, hat sich seit der Jugend bei den Schwarz-Gelben als fester Bestandteil in die Verbandsliga-Mannschaft hoch gearbeitet: Marvin Klehr. Zurzeit läuft es für den 20-jährigen Kicker des FV Dudenhofen richtig rund am Ball, elf Spiele, acht Tore, davon vier Treffer in acht Spielen in der Liga, vier Tore in drei Pokalpartien, und das als Mittelfeldspieler. „Ich bin froh über die Zeit auf dem Platz, es macht Spaß, ich kann befreit aufspielen, weil Trainer und Teamkollegen mir vertrauen“, weiß der junge Torjäger eine treffende Antwort auf seinen guten Lauf.

Klehr hat aktuell nicht nur Qualität, vielmehr auch Quantität, sprich, einiges an Spielzeit, die er so kommentiert: „Ich gebe alles im Training, und der Trainer entscheidet dann. Aber ich freue mich als junger Spieler in meinem zweiten Jahr bei den Herren über diese vielen Einsätze.“ Und fügt an: „Ich versuche, sie mir auch zu verdienen, aber bringe genauso Leistung, wenn ich als Joker komme, wie zuletzt beim Sieg gegen Pfeddersheim.“

809 Minuten auf dem Rasen

Klehr stand in der laufenden Runde bereits 809 Minuten auf dem Rasen für den FV, davon 300 Minuten im Pokal. Hervorragende Werte für den in Mechtersheim wohnenden Spieler. Sportlich ehrgeizig und menschlich dennoch bescheiden, das scheint im Team gut anzukommen. Klehr wird von Trainer Kevin Hoffmann und Team gleichermaßen geschätzt.

Die Frage, warum er zurzeit so gut aufspielt, beantwortet der Azubi der Stadtwerke Speyer im Gespräch mit unserer Zeitung lässig: „Ich versuche, meine ganze Spielfreude auf den Platz zu bringen. In einer funktionierenden Mannschaft wie bei uns fällt es mir leicht. Und ich habe super Fußballer um mich herum.“

Gute Stimmung im Team

Zum Thema Saisonziel hält sich der junge Sportler dezent zurück, spricht hier fast schon profimäßig mit viel Teamgeist: „Ich will einfach in jedem Spiel, in dem ich auf dem Platz stehe, alles geben und der Mannschaft helfen. Dann kommen die Erfolge zwangsläufig“, sagt er. Einen weiteren Grund seiner starken Performance sieht er noch anderswo: „Die Stimmung im Team und im Umfeld des Vereins ist sehr positiv. Jeder gönnt dem anderen Spielzeit. Wir arbeiten gemeinsam für die Erfolge und verstehen uns auch neben dem Platz gut.“

Und fürs nächste Spiel hat Marvin Klehr auch schon was im Kopf. Es geht zu Hause gegen den SC Hauenstein: „Es wird extrem schwer. Wir dürfen nach dem Pfeddersheim-Spiel auf keinen Fall die Spannung verlieren. Hauenstein ist über die Aufstiegsspiele verdient aufgestiegen und hat eine sehr eklig zu bespielende Mannschaft“, blickt der Mittelfeld-Mann auf die Partie gegen die Wasgauer.

Luca Henrich bleibt

Neben dem Verbleib von Klehr hat sich noch etwas in Sachen Personal und Zukunft im FV Dudenhofen diese Woche getan. Innenverteidiger Luca Henrich bleibt ebenfalls bis 2027 Teil des aktuellen Tabellenführers der Verbandsliga Südwest. Das Eigengewächs war im Sommer vom FC Speyer 09 ins Spargeldorf zurückgekehrt und soll Teil des Kadergerüsts sein, den der FVD in den kommenden Jahren mit viel Nachwuchs aus den eigenen Reihen aufbauen möchte, erklärt der Sportliche Leiter Nico Henrich die Neuigkeiten.

Pokalviertelfinale terminiert

Das besagte Heimspiel am Samstag gegen den SC Hauenstein pfeift der Mainzer Schiedsrichter Tim Schmöller um 17 Uhr in Dudenhofen an. Auch der Termin fürs Pokalviertelfinale gegen TSG Pfeddersheim steht fest: 30. Oktober, 19 Uhr (Iggelheimer Straße).

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