Speyer Ludwigshafen: Feuerpause: Bei BASF steht Steamcracker still
Einer der beiden Steamcracker auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen steht seit Anfang des Monats still. Der Grund dafür ist die Revision der Großanlage. Während dieser Zeit arbeiten bis zu 1100 Arbeiter pro Tag vor Ort, überprüfen Einzelteile, warten und erneuern, falls notwendig. Im Revisionsplan stehen laut dem Chemiekonzern etwa 1750 Einzelmaßnahmen. Es ist ein logistischer Höchstaufwand, dem eine zwei Jahre dauernde Planung vorausgegangen war. Auch wenn es auf der Baustelle um große Anlagenteile geht, „kommt es auf jeden Millimeter an“, wie Maximilian Walter, Produktionsleiter für Cracker-Produkte, beim Besuch vor Ort erklärt. Ab Anfang Juli soll der Steamcracker wieder Ethylen, Propylen und weitere wichtige Grundprodukte für die BASF produzieren. Auch der Fackelschein leuchtet dann wieder über Ludwigshafen – aus einem neuem Fackelkopf. |rxs