Speyer Liebschaft plus Leichenfund

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Die zwei wesentlichen Bühnenelemente für das diesjährige Stück der Theatergruppe Dudenhofen kommen aus Luxemburg. Klingt verwunderlich, ist es aber nicht, denn schon seit Jahren besteht eine Beziehung zu einer Schauspielgruppe dort. Die haben bereits in Szene gesetzt, worauf sich die Besucher der Vorstellungen im Spargeldorf freuen dürfen. „Außer Kontrolle“ lautet der Titel des neuen Stückes, das am 16. September Premiere in der Festhalle feiert.

Andreas Burger, der sich die Regie mit Ehefrau Alexa teilt, ist zufrieden. Frühzeitig haben die Proben in diesem Jahr begonnen und sie laufen gut. „Im Mai haben wir begonnen mit einem Treffen in der Woche. Aktuell haben wir auf dreimal aufgestockt, vor der Premiere gehen wir jeden Tag ran“, erzählt Burger von den Steigerungen im Laufe der Zeit. Eine besondere Liebe zum Hobby ist für die Darsteller also unabdingbar. Zu spüren ist diese bereits in den Proben. Die große Motivation kommt Burger zupass, denn der muss diesmal nicht nur als Regisseur seinen Beitrag leisten, sondern übernimmt zusätzlich die Hauptrolle in der Komödie von Ray Cooney. „Seine Stücke lassen sich wunderbar spielen“, betont Burger im RHEINPFALZ-Gespräch. „Außer Kontrolle“ sei eines der bekanntesten. Stolz ist Burger auf die Unterstützung der Freunde aus Luxemburg, mit denen es häufig zu wechselseitigen Besuchen kommt. Im vorliegenden Fall stellen sie unter anderem einen Schrank und ein Fenster als Kulisse zur Verfügung. „Die sind permanent im Fokus“, merkt Burger an und lässt keinen Zweifel daran, dass etliche Überraschungsmomente zu erwarten sind. Zusätzlich gibt’s personelle Schützenhilfe. „Der Regisseur der Luxemburger Gruppe wird uns an zwei Wochenenden während der Spielphase in Dudenhofen ebenfalls unterstützen“, verrät Burger. Die Zuschauer dürfen sich auf einen amüsanten Abend freuen, wie der Inhalt des Stückes nahelegt. Das Wesentliche in Kürze: Staatsminister Richard Willey, gemimt von Burger, plant ein Schäferstündchen mit Jane (Angelika Sellmann), der Sekretärin der Oppositionspartei. Dabei allerdings entdecken die beiden einen Toten. Um die Liaison nicht auffliegen zu lassen, muss die Leiche verschwinden – dass das nicht ohne Stolpersteine und unglückliche Verkettungen geht, dürfte nicht überraschen. Neun Rollen – samt seiner – hatte Burger zu vergeben. Auf einen bewährten Stamm konnte er dabei zurückgreifen. Und auf zwei Neuzugänge: seine Tochter Franziska und Torsten Graefe. Spieltermine 16., 17. und 18. September; 23., 24. und 25. September sowie 30. September und 1., 2. und 3. Oktober. Freitags und samstags ist der Beginn um 20 Uhr, sonntags startet das Stück um 19 Uhr. Karten zu zehn Euro bei Lesen und Schreiben Herrmann (Landauer Straße 6) in Dudenhofen. |xsm

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