Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Leihauto parkt in der Speyerer Draisstraße

In Speyer zweimal in der E-Variante: Stadtmobil-Autos.
In Speyer zweimal in der E-Variante: Stadtmobil-Autos.

Carsharing-Anbieter Stadtmobil hat eine neue Auto-Abholstation in der Draisstraße 48 in Speyer-Nordwest eingerichtet. Damit stehen den Nutzern des Dienstes in der Domstadt nun stadtweit elf Kleinwagen an elf Stationen zur Verfügung.

Ein Auto nach Bedarf reservieren, dieses an der entsprechenden Station abholen, einsteigen, losfahren und später wieder zur Station zurückbringen - dieses Angebot macht Stadtmobil den Speyerern seit mehr als 20 Jahren. Zu Beginn waren es zehn Nutzer, die für dieses Angebot regelmäßig zahlten. Heute sind es schon ungefähr 170 – Tendenz steigend. „Im Jahr 2019 kamen in Speyer fast 10 Prozent Neukunden dazu“, so auf Anfrage Stadtmobil-Mitarbeiter Dieter Netter.

Im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt sei in Speyer zwar noch Luft nach oben, doch Stadtmobil sei sehr zuversichtlich, weitere Kunden zu gewinnen. Dann seien gegebenenfalls weitere Autos und Stationen möglich. Wichtig sei dabei, mit Nutzern des Carsharing-Dienstes im Dialog zu sein und das Angebot bedarfsorientiert auszuweiten, sagt Netter. Das habe auch dazu geführt, dass nun der Speyerer Norden versorgt werde. In der Draisstraße stehe fortan ein kleiner Fünfsitzer zur Verfügung, an dem es auch Interesse von einem ansässigen Unternehmen gebe.

Firmenkunde fragt an

„Der Firmenkunde wird das Auto zwar des Öfteren nutzen, doch besteht durchaus die Möglichkeit für Privatpersonen, den Kleinwagen regelmäßig zu reservieren“, betont Carsharing-Sprecher Netter. Der Neuzugang erhöhe den Anteil von Stadtmobil-E-Autos in Speyer - bislang zwei - nicht. Der Fünftürer hat einen Verbrennungsmotor. „Trotzdem ist das um ein Vielfaches nachhaltiger, als ein eigenes Auto zu besitzen“, erklärt Netter. Ein Carsharing-Fahrzeug ersetze bis zu 20 Privatautos. Mit E-Autos könnten nicht alle Kundenbedürfnisse gedeckt werden. Dies schließe aber weitere Kooperationen mit den Stadtwerken nicht aus, die bereits Ladeinfrastruktur für E-Autos anbieten.

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