Harthausen
Leichtathletik: Waldlauf beim ASV
2009 wurde der erste Waldlauf des ASV Harthausen ausgetragen. Damals am Start: 30 Teilnehmer. 40 waren es 2022. Die lauflosen Jahre haben sich ausgewirkt. „Die Voranmeldungen sind unter unseren Erwartungen geblieben“, gab der stellvertretende Vorsitzende Jonas Bosch im Gespräch mit der RHEINPFALZ zu.
Dabei sollte der Weg, sich im Vorfeld anzumelden und Startnummern zu erhalten, die Situation vor Ort entzerren. „Grundsätzlich hat das Angebot gut funktioniert“, sagte Bosch zur reinen Logistik. Aufgrund der geringen Anmeldungen habe sich der ASV schließlich doch dazu entschlossen, kurz vor dem Lauf für eine Spontananmeldung vor Ort zu werben.
Neue Gesichter
„Das hat uns noch mal zehn Teilnehmer eingebracht“, so Bosch. Einige bekannte Gesichter machte er im Starterfeld der Hauptklasse über zehn und fünf Kilometer aus. „Es waren aber auch Leute dabei, die zum ersten Mal am Waldlauf teilnahmen“, wies Bosch auf die während der Pandemie gesteigerte Lauffreude in der Bevölkerung hin.
Sogar einige Halbprofis sichtete der Mit-Organisator. „Die starten sowohl über zehn als auch über fünf Kilometer“, informiert er. Joel Rysanek vom LC Haßloch gehörte dazu. Während er über die längere Distanz den fünften Platz (42:40 Minuten) belegte, setzte er sich über fünf Kilometer an die Spitze.
Klare Siege
Nach 19:38 Minuten querte Rysanek die Ziellinie und lag damit fast sechs Minuten vor Christian Müller aus Harthausen. Carolina Bach vom ASV war schnellste Frau (22:46). Gewinner Baar ließ die Konkurrenz ebenfalls deutlich hinter sich. Als Zweiter ging United Runner Mike Märtz vom RC Vorwärts Speyer in 40:21 durchs Ziel.
Nur zwei Starter – ein Brudergespann – gab es in der Jugendklasse über zehn Kilometer: Hendrick Schoppe (Jahrgang 2008, 50:23) siegte vor Matheo (2010, 59:54). Die fünf Kilometer der Jugend dominierte Jakob Heinrich aus Schwegenheim (21,50) vor Daniel Bretz vom LTC Mutterstadt (24:59) und Luca Müller vom ASV Harthausen (25:34).
Top-Bedingungen
Die Liste der Senioren über zehn Kilometer führte Frank Kadel aus Schwegenheim (44:47) an, die über fünf r Thomas Huber vom LC Haßloch (21:17). Die Gegebenheiten vor Ort waren günstig für den Wiedereinstieg ins öffentliche Sportgeschehen. „Die Waldwege sind ordentlich. Der Sturm hat keine Schäden hinterlassen“, fasste Bosch zusammen.