Speyer Leicht geneigt

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In der Hagedornsgasse wird jeder schnell fündig, der das Naturdenkmal sucht: In einem rund angelegten Hochbeet seitlich der erhalten gebliebenen und restaurierten Reste des mittelalterlichen Augustiner-Klosters hat sich die Zerreiche über die vergangenen 150 Jahren hinweg gut verwurzelt.

Seit 1982 ist der Baum im Besitz der Sparkasse Vorderpfalz. Leicht seitlich geneigt spendet die mächtige Eiche einen großen Schatten, in den sich Betrachter im Sommer für eine kleine Pause zurückziehen können. „Die Zerreiche zählt nicht zu den heimischen Bäumen“, berichtet der Baumkontrolleur der Stadt, Volker Claus. Die Baumart, zu der der rund 18 Meter hohe Baum gehöre, stamme aus dem Gebiet Südosteuropas oder Vorderasiens. „Die Blätter der Zerreiche, sind viel feiner gezackt als die von Waldeichenbäumen und auch die Früchte sind etwas kleiner“, erklärt er die Unterschiede des Baumes. Eichenbäume könnten bei guten Standortbedingungen einige hundert Jahre alt werden, so Claus. „Im England gibt es eine Eiche die auf 800 bis 1000 Jahre alt geschätzt wird“, berichtet der Baumexperte. (monx)

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