Speyer Leckerbissen aus USA

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«Speyer.» Einen fußballerischen Leckerbissen erwarten die Fans, wenn die Frauen von Regionalligist FC Speyer 09 morgen (18.30 Uhr) zu Hause auf die Auswahl der Ohio Northern University (USA) treffen.

„Das ist eine tolle Sache. So ein Austausch ist immer gut. Einige unserer Spielerinnen waren auch schon in den USA“, sagte der Speyerer Trainer Alexander Munk im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Frauen- und Mädchen-Fußball ist in den USA eine gute Nummer.“ Die US-Amerikanerinnen seien 18 bis 23 Jahre alt. Er erwartet sehr robuste, ballsichere, gute ausgebildete und technisch starke Gegnerinnen. Coach Munk weiß das aus seiner Zeit als Trainer im Nachwuchsbereich der TSG Hoffenheim, auch wenn er damals meist auf ältere Gegnerinnen traf. So kam auch der Kontakt zu einer niederländischen Agentur zustande, die die Gäste nun in den Sportpark vermittelte. Munk erklärt: „Amerikanische Mannschaften touren während der Sommerferien öfter durch Europa. Sie sind nun etwa 14 Tage hier.“ Die Speyerer erwarten ihre Gäste gegen 17 Uhr. Die Mannschaften tauschen Wimpel aus, und die Amerikanerinnen erhalten kleine Geschenke wie einen Anhänger mit FC-Speyer-Logo und Schokolade. Nach der Partie auf Kunstrasen oder natürlichem Grün gibt es im Vereinsheim ein gemeinsames Abendessen. Die Ohio Northern University übernachtet noch in der Gegend, und schon geht’s weiter. Der FC nahm am, 30. Juni wieder das Training auf. „Wir sind sehr gut im Soll“, berichtete Munk: „Natürlich gibt es hin und wieder urlaubsbedingte Ausfälle. Aber das ist in dieser Zeit ja normal. Wir haben keine Verletzten.“ Ein viertägiges Trainingslager mit acht Einheiten in Kitzbühel liegt bereits hinter den Domstädterinnen. 24 Spielerinnen, darunter einige aus dem zweiten Team (Verbandsliga) machten mit. Hinzu kamen vier Trainer sowie Isabel Busch als Vertreterin des Vereins. Die Spielerinnen finanzierten den Aufenthalt im Golf- und Wellness-Ressort teils aus eigener Tasche, teils aus der Mannschaftskasse. Morgens ein Waldlauf vor dem Frühstück, danach zwei Einheiten – so sah der Tagesablauf aus. Am Donnerstag brechen übrigens die Verbandsliga-Männer dorthin auf. „Auf dem Programm standen Training und Gruppendynamik. Wir hatten Top-Bedingungen und Top-Plätze und das alles vor dem Alpenpanorama des Wilden Kaisers“, teilte Munk mit. Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Allianz-Arena und die FC-Bayern-Erlebniswelt in München: „Das war etwas für die Bayern-Fans“, erzählte der Trainer: „Ich bin auch einer.“ Die Polarbären, so nennt sich die Auswahl aus Ada in Ohio, brach am Freitag zu ihrem elftägigen Trip auf, wie sie auf ihrer Internetseite verrieten. Der Tross landete in Zürich, von wo es nach Salzburg weiterging. Vor dem Spiel in Speyer steht ein Vergleich mit dem FC Bergheim auf dem Programm. Auch die US-Girls steuern die Allianz-Arena und fast obligatorisch Rothenburg ob der Tauber an. Nach dem Stop in Speyer geht’s auf Rheinschifffahrt und in die Niederlande. Dort bestreiten die Polar Bears ein Turnier, besichtigen die Höhlen von Valkenburg und den amerikanischen Soldatenfriedhof mit Gedenkstätte in Margraten.

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