Speyer / Schifferstadt Lebenshilfe: Höchste Ehrung für Karl-Heinz Wässa zum Geburtstag

Ehrung mit Impfschutz (von links): Martin Zimmer, Karl-Heinz Wässa, Barbara Jesse, Gerhard Wissmann.
Ehrung mit Impfschutz (von links): Martin Zimmer, Karl-Heinz Wässa, Barbara Jesse, Gerhard Wissmann.

Der 91-jährige Speyerer Karl-Heinz Wässa ist mit der „Ehrennadel in Gold“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe ausgezeichnet worden. Eine Besonderheit war dabei der lange Anlauf für die Ehrung.

Ehrenmitglied der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt ist Karl-Heinz Wässa schon länger. Der örtliche Vorstand hat nach eigener Mitteilung im März 2020 beantragt, den rührigen und rüstigen Senior auch mit der höchsten Auszeichnung der Bundesvereinigung zu würdigen. „Seine intensive Mitgliederwerbung nutzt durch das Beitragsverfahren besonders auch dem Landesverband und der Bundesvereinigung“, heißt es unter anderem im Antrag. So nimmt der Verein auf Wässas Werben um Mitstreiter im Dienst der guten Sache unter anderem mit handgeschriebenen Briefen Bezug.

Der Vorstand der Bundesvereinigung stimmte schnell zu – und der frühere Unternehmer aus der Domstadt hätte laut Mitteilung eigentlich zu seinem 90. Geburtstag im Mai vorigen Jahres geehrt werden sollen. Aber: „Mit Corona kam alles anders.“ Immer sei die Übergabe verschoben worden, da eine solche Ehrung normalerweise nur ein Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung vornehme. Nun kam am 91. Geburtstag die stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe-Bundeskammer, Barbara Jesse, zur Ehrung vorbei. Vorsitzender Gerhard Wissmann und Geschäftsführer Martin Zimmer von der Ortsvereinigung begleiteten sie Corona-konform.

Plan für die nächsten Jahre

Eine Urkunde mit Unterschrift der Lebenshilfe-Bundesvorsitzenden Ulla Schmidt und eine Ehrennadel danken Wässa „für hervorragende Verdienste um die Förderung und Eingliederung von Menschen mit geistiger Behinderung in unserem Lande“. Der Geehrte betonte demnach, dass die Nadel ab sofort fest zu seiner Kleidung gehören werde: „Zumindest für die nächsten zehn Jahre.“ Wissmann und Zimmer dankten für „ein Leben im Dienst am Mitmenschen“.

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