Speyer Landnotizen: US-Army verzichtet auf sehr giftige Stoffe

Im Gefahrstofflager des Germersheimer US-Depots, dessen Kapazität von 70 auf 1900 Tonnen erweitert werden soll, sollen keine sehr giftigen Stoffe gelagert werden. Das geht aus den von den Amerikanern überarbeiteten Antragsunterlagen hervor, welche die Kreisverwaltung inzwischen auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft hat, wie die Behörde gestern mitteilte. Das Verfahren könne nun fortgesetzt werden. Das bedeute, dass die nachgereichten Unterlagen von den betroffenen Fachbehörden im Hinblick auf das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz vorgeprüft würden. Sollte sich daraus ergeben, dass „erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen durch das Vorhaben zu erwarten sind“, dann „ist die Durchführung einer umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich“. Wann die nachgereichten Unterlagen öffentlich ausgelegt werden, will die Kreisverwaltung noch mitteilen. Die Polizei hat am Dienstag von 7.15 bis 8 Uhr das Durchfahrtsverbot zwischen Dudenhofen und Speyer in der Schillerstraße/Brucknerweg überwacht. Wie die Beamten gestern mitteilten, hielten sich sieben Fahrzeugführer nicht an das Verbot und mussten ein Bußgeld bezahlen. Der Segelclub Lingenfeld präsentiert am morgigen Freitag, 19 Uhr, einen Vortrag von Peter Kratt und Michael Becker mit dem Titel „Segelabenteuer am Kap Hoorn – Wo die Welt zu Ende ist – Von Santiago de Chile nach Patagonien“ in der Chorscheune in der Raiffeisenstraße am Festplatz in Harthausen. Einlass ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. „Impressionen aus dem Nordwesten der USA“ ist der Titel des Bildervortrages von Silvia Otto, zu dem die protestantische Kirchengemeinde Waldsee-Otterstadt am morgigen Freitag, 19 Uhr, in die protestantische Kirche Waldsee einlädt. Karten gibt es für fünf Euro an der Abendkasse. Der Erlös wird für neue Stühle und Tische im Gemeindehaus Waldsee verwendet.