Speyer Landnotizen: Kindermusical steht im Mittelpunkt

Ein Kindermusical zur Geschichte des Propheten Jona hat im Mittelpunkt des fünften Römerberger Kinder-Kirchentages gestanden. Der Heiligensteiner Kinderchor, fast 30 Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren, inszenierte unter der Leitung von Andrea Herrmann am Sonntag in der Mechtersheimer Friedenskirche die biblische Erzählung, wie Hartwig Humbert berichtete. Das Musical, das der Chor mit dem Auftrag Gottes an Jona „Geh, geh nach Ninive“ begann, wurde bereichert durch junge Solisten wie Fiona Cohrs, Sophia Herrmann, Maxim Anton, Felicitas Boell, Rosalie Weber, Marlene Plahusch von den Magic Gospel Voices und Tobias Humbert aus dem Gospelchor. Den Bericht in Worte fasste Erzieherin Ilse Klettner, ihr männlicher Kollege Peter Meier setzte den Propheten in Szene und Hartwig Humbert sprach als Stimme Gottes zu Jona. Für instrumentale Begleitung sorgten Andrea Herrmann (Piano), Tim Reiser (Bassgitarre) und Peter Wagner (Cajon). Zu Beginn hatten die Kinder aus den drei Kindertagesstätten der protestantischen Kirchengemeinde, die in die Schule wechseln und die Kindergottesdienstgruppe mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist“ die Besucher willkommen geheißen. (rhp) Die konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderats Dudenhofen ist für Donnerstag, 3. Juli, 19 Uhr, im Bürgerhaus Dudenhofen angesetzt. Auf der Tagesordnung stehen die Verpflichtung der Ratsmitglieder, die Ernennung des Ortsbürgermeisters Peter Eberhard, die Wahl und die Vereidigung eines Ortsbeigeordneten und die Übertragung eines Geschäftsbereichs auf den ehrenamtlichen Ortsbeigeordneten. Außerdem stehen die Änderung der Hauptsatzung der Ortsgemeinde sowie die Wahl der Ausschussmitglieder und die Ehrung ausgeschiedener Ratsmitglieder an. Nach der Sitzung ist ein Umtrunk geplant. (rhp) 42 Katholiken aus den Pfarreiengemeinschaften Waldsee und Bellheim haben sich vom Speyerer Dom aus zu einer dreitägigen Radwallfahrt zum „Heiligen Blut“ nach Walldürn aufgemacht. Die erste Übernachtung war in Eberbach, am nächsten Morgen setzten die Pilger die nicht ganz unbeschwerliche Fahrt nach Walldürn fort. Dabei galt es, einige Steigungen zu bewältigen, auch wenn man sein Fahrrad teilweise schieben musste. Die zweite Übernachtung war dann in Walldürn selbst. Am „Großen Blutsfeiertag“ wurde auf dem Vorplatz der Basilika ein Pontifikalamt gefeiert, das vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, München/Freising, geleitet wurde. Der Kardinal rief in seiner Ansprache alle Christen dazu auf, sich nicht zu verstecken und ihren Glauben zu bekennen, ob am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft oder anderswo. Der Eucharistiefeier schloss sich die „Große Blutprozession“ durch die Straßen von Walldürn an, zu der auch Buspilger aus Waldsee und Bellheim anreisten. Leo Weick aus Waldsee hatte die bereits vierte Radwallfahrt vorbereitet. Der Bellheimer Pfarrer Thomas Buchert, der zuvor lange in Waldsee war, war angetan von der Solidargemeinschaft, die sich unter den Radwallfahrern bildete, die von Dienstag bis Donnerstag unterwegs waren. (mg)