Speyer Landnotizen: Dr.-Rieth-Straße sechs Wochen lang gesperrt

Die Dr.-Rieth-Straße in Heiligenstein muss ab sofort für sechs Wochen zwischen Viehtriftstraße und der Straße Am Rathaus gesperrt werden. Grund ist ein Wasserrohrbruch. Das hat die Verbandsgemeindeverwaltung gestern mitgeteilt. Demnach haben Anwohner Anfang der Woche Wasser in ihrem Keller festgestellt. Die Stadtwerke Speyer diagnostizierten einen Wasserrohrbruch am Hausanschluss. Bei den Reparaturarbeiten stellte sich heraus, dass die Straße auf einer Länge von rund 30 Metern unterspült ist. Dadurch hat sich die Straßendecke abgesenkt, es drohten Einbrüche, so die Verwaltung. Gestern haben die Tiefbauarbeiten zur Auswechslung der Hauptwasserleitung begonnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich sechs Wochen. Leichte Verletzungen hat eine 16-jährige Radfahrerin am Dienstag gegen 9 Uhr in Dudenhofen bei einem Zusammenstoß mit einem Auto erlitten. Wie die Polizei mitteilt, war die Jugendliche auf der Iggelheimer Straße unterwegs, als sie nach links fuhr, um auf einen Radweg zu gelangen. Dabei stieß sie mit einem Auto zusammen, dessen Fahrer sie überholen wollte. Der Mann sagte aus, dass die Radlerin ohne Handzeichen ausgeschert sei. Das Mädchen hatte laut Polizei Kopfhörer auf. Es entstand Sachschaden von 1100 Euro. Ein Rollerfahrer, der nach einem Unfall geflüchtet war, hat sich der Polizei am Dienstagabend gestellt. Laut den Beamten hatte der 63-Jährige gegen 14.15 Uhr in der Berghäuser Straße zu spät erkannt, dass ein vor ihm fahrendes Auto halten musste, und war auf dieses aufgefahren. Der Mann habe dem Autofahrer gesagt, dass keine Polizei gerufen werden solle, da er getrunken habe. Damit sei der Fahrer nicht einverstanden gewesen, woraufhin der Rollerfahrer geflüchtet sei. Später sei der Mann auf der Dienststelle erschienen, so die Polizei. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,91 Promille. Der Führerschein des Rollerfahrers wurde sichergestellt. Bei dem Unfall entstand Schaden in Höhe von 800 Euro. Zu einem Stromausfall ist es am Dienstag gegen 17 Uhr in Römerberg gekommen. Das haben die Pfalzwerke gestern mitgeteilt. Betroffen waren demnach Bereiche aller drei Ortsteile. Grund sei ein Vogelnest an einer Leitung gewesen. Die Stromversorgung habe nach 51 Minuten wieder hergestellt werden können. Noch keine Lösung gibt es im Fall des Damwilds, das aus seinem Gehege an der Waldseer Ludwigstraße ausbricht. Wie berichtet, haben sich die Tiere laut Besitzer Alois Nieser durch das Silvesterfeuerwerk derart erschreckt, dass sie immer wieder über den Zaun ihres Geheges springen und in den Gärten der Anwohner Schaden anrichten. Versuche, die Umzäunung ausbruchsicher zu machen, seien gescheitert. Deshalb hat der Landwirt mit Erlaubnis der Kreisverwaltung den Jäger Josef Zickgraf eingeschalten, der das Wild abschießen soll. Auch, um mögliche Kollisionen mit Autos zu vermeiden. In den vergangenen Tagen seien die Tiere kurz in ihr Gehege zurückgekehrt, berichtet Zickgraf, aber wieder ausgebüxt. Nun suche er das Damwild erneut. |rhp/hn