Speyer Kummer mit der Kreuzung

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Dudenhofen kompakt: Zweieinhalb Stunden haben Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU) und Ulrich Villinger vom Planungsbüro Piske die zehn aktuellen und künftigen Vorhaben der Ortsgemeinde Dudenhofen erklärt. Die Bürger fragten bei der Einwohnerversammlung am Donnerstagabend in der Festhalle nach, kritisierten und regten Dinge an. Mittelpunkt von Erläuterung und Diskussion war der Umbau der Kreuzung Landauer Straße/Hofgraben/Carl-Zimmermann-Straße.

Die Kernaussage der vom Umbau am meisten betroffenen Anwohner des Hofgrabens: Was geplant wurde und nach massiver Kritik korrigiert werden soll, sei keine Verbesserung, im Gegenteil, es verschlimmere das Ganze nur. „Das Ding ist eine Fehlplanung, wurde so oder so vergeigt“, wurde auf der Versammlung kritisiert. Am Ende stand die Forderung der Bürger, die Planung und die ausgeführten Arbeiten von einem unabhängigen Gutachter prüfen zu lassen. Mit einem neu aufzumalenden Verschwenk der Landauer Straße vor der Insel um insgesamt 1,82 Meter nach links und der Vorverlegung der Stopplinie soll die Einsicht, und damit die sichere Ausfahrt vom Hofgraben gewährleistet werden (wir berichteten). Hintergrund der Änderung: Ein Mitarbeiter der Straßenbaufirma hatte die Linienführung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) nicht korrekt auf den zur Umsetzung wesentlichen Arbeitsplan übertragen. In seiner Erwiderung der Einwände bestand Ortsbürgermeister Eberhard darauf: „Wenn der Fehler behoben ist, hat die Maßnahme im Großen und Ganzen den gewünschten Effekt.“ Und überhaupt: „Wir müssen jetzt nunmal mit den Verbesserungen zurechtkommen.“ Trotz gebetsmühlenartiger Wiederholung der Pro-Argumente seitens des Bürgermeisters blieben die sich zu Wort meldenden Bürger bei ihrer Ablehnung, zumindest ihrer Skepsis. Eine Aufzählung ihrer Bedenken unter dem Tenor „wir haben ein Recht auf Sicherheit“: Auch bei anderer Linienführung sei die Einsicht auf die Landauer Straße und den Gegenverkehr schwierig und kaum zu überblicken, selbst wenn der Haltepunkt bei der Hofgraben-Ausfahrt einen Meter vorverlegt wird, sei er immer noch einen Meter hinter dem früheren Punkt. Die Bürger fragten, warum kein Kreisel gebaut wurde, das sei die einzig sinnvolle Lösung – ist aber ohne die Einbeziehung von drei privaten Grundstücken nicht möglich. Die Bürger wollten zudem wissen, warum kein Spiegel aufgestellt wird. Antwort: Das werde von Polizei und LBM abgelehnt. Und außerdem sei die Überquerung für Fußgänger und Radfahrer zuvor, ohne Markierung sicherer gewesen, vor allem Schüler nehmen eh weiter den geraden, direkten Weg in die Carl-Zimmermann-Straße, hieß es. Generell werde in der Landauer Straße zu schnell gefahren, vor allem bei der Einfahrt aus der Berghauser und Harthauser Straße, müsse die Geschwindigkeit auf Tempo 30 begrenzt, ein Blitzgerät installiert und an der Kreuzung die Rechts-vor-Links-Regel eingeführt werden. Bei Nachfragen im Rathaus fühlten sich Anwohner abgewimmelt und „mussten die neuen Vorschläge aus der Zeitung erfahren“. (län)

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