Speyer Kommando zurück

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Denkbare Verkehrslenkungs-Möglichkeiten in der Carl-Zimmermann-Straße bleiben vorerst in der Schublade: Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Ortsgemeinderat Dudenhofen bei zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen am Donnerstagabend eine Entscheidung vertagt. Zuvor will die Ratsmehrheit das Ergebnis eines Verkehrskonzepts für den Dorfkern mit den Straßen rund um den Konrad-Adenauer-Platz abwarten.

Die Verwaltung hatte drei Alternativen für die künftige Gestaltung der Carl-Zimmermann-Straße vorgeschlagen: 1. Straßenführung bleibt wie bisher (rechts vor links) mit Tempo 50; 2. Straßenführung wie bisher, aber Tempo 30; 3. Carl-Zimmermann-Straße wird Vorfahrtsstraße mit Tempo 30, die Zubringerstraßen werden in ihrer Einmündung zur Zimmermann-Straße mit Stop- oder Vorfahrt-gewähren-Schildern ausgestattet. Bei dieser Variante könnte man beim Landesbetrieb Mobilität einen Zuschussantrag für die Renovierung von Straße und Gehweg stellen. Gleiches gilt für die Variante 1. Reinhard Burck (Grüne) wunderte sich, bevor das Verkehrskonzept fertig ist über drei Verwaltungs-Alternativen abstimmen zu sollen und gab die Angelegenheit an Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU) zurück: „Stellen Sie die Frage noch mal im Zusammenhang mit einem allgemeinen Verkehrskonzept und einem Modellversuch.“ Davon losgelöst zu entscheiden, sei wie ungewisses Fahren in dichtem Nebel. Burck ist „grundsätzlich für Tempo 30“. Was Jürgen Creutzmann (FDP) in Dudenhofen längst als Realität erlebt: „Außer Neustadter-, Speyerer- und Landauer Straße, und eben der Carl-Zimmermann-Straße, ist auf allen sonstigen nur 30 erlaubt.“ Er forderte „eine politische Entscheidung, das Ende der Rumeierei“. Für die FDP präferierte er Variante 3: Die Carl-Zimmermann-Straße wird Vorfahrtsstraße, die Zubringerstraßen werden in ihren Einmündungen zur Carl-Zimmermann-Straße mit den Schildern „Stop“ oder „Vorfahrt gewähren“ versehen. Das hätte den Vorteil, dass Arbeiten an der Carl-Zimmermann-Straße bezuschusst werden könnten. Reinhard Oelbermann (CDU) kam es „auf ein halbes Jahr nicht an“, wollte wie Burck „heute nichts machen und abwarten“. Sein Vorschlag: „Wenn das Verkehrsgutachten (unter anderem zur Landauer Straße) vorliegt, könnte man alles aus einem Guss machen.“ Oelbermanns Einlassung wertete Wilhelm Kannegießer (SPD) als „schönes Plädoyer für Variante eins“. Replik Oelbermann: „Vorläufig.“ Jenseits aller Überlegungen möchte es Kannegießer bei Tempo 50 belassen: „Warum sollten wir etwas ändern, wenn das Gericht die vom Anwohner reklamierte Lärmbelastung nicht bestätigte?“ Creutzmann wollte abstimmen, fand den Oelbermann-Einwand unlogisch. Seine Ermutigung an den CDU-Kollegen: „Überwinden Sie sich.“ Manfred Hook (FWG) war es „persönlich egal“, ob Tempo 50 oder Tempo 30. Praktisch gesehen: „Wer würde die Einhaltung von Tempo 30 kontrollieren?“ Wie berichtet, hatten sowohl der Kreisrechtsausschuss, als auch das Verwaltungsgericht Neustadt die Klage eines Bürgers abgelehnt, der aus Gründen des Lärmschutzes Tempo 30 in der Straße gefordert hatte. 170 Anwohner aus der Zimmermann- und benachbarten Straßen hatten mit Unterschriften ihren Wunsch nach Tempo 30 bekundet. |län

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