Speyer Klosterschule: Neue Leitung und mehr Kinder

Nina Unger
Nina Unger

An der Klosterschule St. Magdalena steht ein Leitungswechsel bevor. Nina Unger folgt auf den 49-jährigen Tito Casara, der die Schule nach zwei Jahren als Leiter verlassen hat.

St. Magdalena, eine private Ganztagsschule in der Hasenpfuhlstraße mit musikalischem Schwerpunkt, verzeichnet zum 1. August bereits den vierten Leitungswechsel in ihrer elfjährigen Geschichte. Wenn es nach der „Neuen“, Nina Unger (39) geht, soll nun mehr Kontinuität einkehren. Sie hat große Pläne und sieht beste Entwicklungschancen für die Privatschule. Ein Ziel sei die Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Dommusik.

Für den aktuellen Aufwärtstrend stehe das Plus bei den Anmeldezahlen: Im August kämen 38 Kinder in die zwei neuen ersten Klassen. Für das Jahr darauf sei jetzt schon ein großes Interesse absehbar. Weil ein relativ kleiner Jahrgang in die weiterführenden Schulen gewechselt ist, steigt die Schüleranzahl von gut 100 auf 130. Unger: „Wir sind sehr schön am Wachsen.“

Stellvertreterin rückt auf

Die neue Leiterin ist seit 2021 an der Klosterschule und war bisher deren stellvertretende Leiterin. Sie hat sich nach eigener Aussage beworben, nachdem Casaras Abschied bekannt geworden war, und wird mit Sandra Jester als Stellvertreterin zusammenarbeiten. Unger kommt aus Landau, wo sie auch ihr Lehramtsstudium mit Schwerpunkten in Grundschulpädagogik, Musik und Katholischer Religion abgeschlossen hat. Sie war bereits als Grundschullehrerin in Rheinland-Pfalz und Bayern tätig, vor ihrem Wechsel nach Speyer in Landshut.

Unger ist verbeamtet und gehört zu den Lehrern mit staatlichen Planstellen an der Klosterschule, die rund die Hälfte der zwölf Pädagogen ausmachen. Bei Vorgänger Casara hatte die Ordensgemeinschaft der Dominikanerinnen als Schulträger mit einem Sportwissenschaftler ein anderes Modell gewählt. Nach RHEINPFALZ-Informationen wird mit der Personalentscheidung eine längere Hängepartie beendet. Casara war seit einigen Monaten krankgeschrieben. Laut Hermann-Josef Bröerken, Geschäftsführer des Trägers, ist mit Casara auf seinen Wunsch hin ein Aufhebungsvertrag geschlossen worden.

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