Speyer Kita: Standort soll vor Sommer klar sein

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Dudenhofen braucht eine neue Kindertagesstätte für mindestens zwei Gruppen. Es gibt zwei Standorte, die dafür in Betracht gezogen worden sind: Entweder ein Neubau beim katholischen Kindergarten St. Kunigunde oder bei der kommunalen Kindertagesstätte Naseweis.

Die FWG hat sogar noch einen dritten Platz in Dudenhofen gefunden, auf dem künftig eine Kindertagesstätte stehen könnte: auf dem Spielplatz hinter der Georg-Nuss-Straße. Für einen neuen Kindergarten an diesem Standort sprechen für FWG-Fraktionschef Manfred Hook zum einen die „vielen Kinder im Einzugsgebiet West“, zum anderen die Möglichkeit der schnellen Umsetzung: „Auf dem Spielplatz ist bereits eine Kita eingeplant.“ Hook zog dann allerdings am Donnerstagabend in der Ratssitzung seinen Antrag auf eine Machbarkeitsstudie und die Kostenermittlung des Nuss-Vorschlags wieder zurück. Allerdings unter der Bedingung, dass Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU) sein Versprechen vom Donnerstag halte, dass der Rat noch vor der Sommerpause über den Standort für den Neubau abstimmt. Sich also mit der Frage befasst: Soll der neue Kindergarten neben St. Kunigunde oder neben die Kita Naseweis gebaut werden? Reinhard Oelbermann (CDU) bat FWG-Mann Hook in der Ratssitzung darum, abzuwarten, was aus den Vorschlägen wird. Die Kalkulationen für einen Bau lägen in einigen Tagen für die beiden möglichen Standorte auf dem Tisch. Jürgen Creutzmann (FDP) sagte, er bitte „um eine schnelle Prüfung“, einschließlich des FWG-Antrags: „Das muss unter dem Gesichtspunkt Kosten rasch entschieden werden.“ Wilhelm Kannegießer (SPD) missfiel die Lage: „Wir haben uns auf einen Neubau in Kunigunde oder Naseweis festgelegt.“ Die Kosten für beide Standorte seien in etwa gleich. Er favorisierte „den Mausberg“, also einen Neubau an St. Kunigunde. Creutzmann machte bei der CDU die Tendenz zum Bau an der Kita Naseweis aus. Eberhard erwartet innerhalb der beiden kommenden Wochen eine Stellungnahme der Kreisverwaltung. Hintergrund: Ein Neubau neben der Kita Naseweis würde auf dem Standort der Realschule plus errichtet werden. Sowohl die Kita Naseweis, als auch die Grundschule und die Realschule plus sind in Dudenhofen unmittelbar nebeneinander. Aber: Die Realschule plus ist seit einigen Jahren in Trägerschaft des Kreises, also muss sich der Kreis zu den Anbauplänen der Gemeinde äußern. Die Warterei leid, fragte Rudolf Aldag (FWG) den Ortsbürgermeister Eberhard: „Sind Sie sich darüber im Klaren, dass Sie persönlich verantwortlich sind, wenn es 2016 keine zusätzlichen Kita-Gruppen gibt?“ Eberhard nahm’s gelassen: „So knapp ist das Ganze nicht.“ „Rechtlich belastbarer Stichtag“ einer Entscheidung ist für Werner Löffler (SPD) die nächste Ratssitzung am 28. Juli. Wie berichtet, machen der Rechtsanspruch für Zweijährige und der Betreuungsanspruch für Einjährige, die Inklusion und neue Baugebiete einen Kita-Neubau notwendig. 2015 fehlt eine Gruppe, 2016 sind es zwei. (län)

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