Speyer Kämpfer, Kraftpaket, Kassierer und Kanone

Lassen die Freude raus: die Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt.
Lassen die Freude raus: die Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

«Dudenhofen.» Die HSG Dudenhofen/Schifferstadt hat im zweiten Jahr des Bestehens der Spielgemeinschaft den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Coach Siggi Oetzel ist der Vater des Erfolgs. Sein Assistent Daniel Rhein sagt über ihn, er habe selten einen Trainer erlebt, der sich so akribisch auf jedes Training und Spiel vorbereite und unter dem die junge Mannschaft (Durchschnittsalter knapp 22 Jahre) einen Riesenschritt gemacht habe. Oetzel stellt seine Meisterspieler vor.

Felix Trapp (Torwart):

Der 21-Jährige mit der Trikotnummer 1 ist witzig, locker und immer gut drauf. Mit seinen Größenvorteilen fischt er sehr viele freie Würfe, insbesondere bei Kontern, weg. Wegen Verletzungen leider oft zum Zuschauen verurteilt, aber trotzdem immer vor Ort. Hat sich mit seiner prima Einstellung leistungsmäßig immer wieder herangekämpft. Nico Claus (Torwart): Die 22-jährige Nummer 12 ist Mitglied im Mannschaftsrat, für jeden Spaß zu haben und die Stimmungskanone bei jeder Veranstaltung. Ein im positiven Sinne verrückter Keeper und Motivator, der sich trotz großen Ehrgeizes auch nicht über weniger Spielzeit beschwert. Markus Kiese (Torwart): Der 32-jährige Routinier ist der Ruhepol in der jungen Truppe. Mit seiner Erfahrung ist die Nummer 16 nach ihrer Rückkehr ein wichtiger Baustein. Er gibt immer Vollgas, auch in der dritten Halbzeit. Mathias Handrich (Rückraum): Der 24-Jährige mit der Nummer 2 ist einer der dynamischsten Akteure der A-Klasse und trägt mit seinem Engagement als Führungsspieler Verantwortung. Er geht dorthin, wo es wehtut, ist sehr torgefährlich und zieht die Anderen mit. Christoph Lacher (Kreisläufer): Der Hüter der mannschaftseigenen Musikanlage übernimmt das Aufwärmen vor den Spielen. Als Mitglied des Mannschaftsrates ist die Nummer 7 auch außerhalb des Spielfeldes wichtig und hat immer ein vertrauliches Ohr für jeden. Der 23-Jährige ist sehr hilfsbereit. David Kolb (Rückraum): Die 20-jährige Nummer 8 hat sich nach einer schweren, langwierigen Schulterverletzung im Laufe der Saison in bewundernswerter Art und Weise in das Team gearbeitet. Gibt sich immer viel Mühe und zeigt viel Biss. Seine gute Spielübersicht, Cleverness und Ehrgeiz zeichnen ihn aus. Manuel Grill (Rückraum): Die Nummer 10 hat Oetzel vom Außen- zum Rückraumspieler umfunktioniert. „Er hat auf dieser Position ein Potenzial, von dem er selbst noch nichts weiß“, sagt der Trainer. Bei geselligen Anlässen abseits des Platzes ist der 21-Jährige voll dabei. Alexander Grill (Rückraum/Außen): Der Linkshänder mit der Nummer 15 verwaltet zuverlässig die Mannschaftskasse. Der 23-Jjährige ist sehr kameradschaftlich und für jeden Spaß zu haben. Kevin Gerber (Außen): Der 20-Jährige sorgt für die isotonischen Getränke und hat immer einen Spruch parat. Die Nummer 18 ist extrem zuverlässig und mannschaftsdienlich. Gideon Metzger (Außen): Der sehr ehrgeizige 19-Jährige engagiert sich sozial und als Schiedsrichter im Verband, nahm 2016 am Olympischen Jugendlager in Rio teil. Für den Geschmack seines Trainers ist die Nummer 33 manchmal zu selbstkritisch. Max Barlang (Außen): Hat sich als Linkshänder mit der Nummer 66 zu einem zuverlässigen Rechtsaußen entwickelt. Der 23-Jjährige engagiert sich auch als Jugendtrainer. Sebastian Kolb (Rückraum): Als Spielführer, Mannschaftsrats-Mitglied und Regisseur auf dem Platz Kopf der Mannschaft. Die 23-jährige Nummer 73 lebt Motivation und Ehrgeiz vor und trägt viel zum Zusammenhalt bei. Will im Training immer kicken und wird der Tunnler genannt. Stefan Kaiser (Rückraum): Kam aus der zweiten Mannschaft und hat sich bemerkenswert positiv entwickelt. Der bodenständige 20-Jährige bleibt auch in hitzigen Situationen besonnen. Mit seinen nicht vorhersehbaren, unorthodoxen Bewegungen ist die Nummer 96 ein zuverlässiger Torewerfer. Dem auch sozial engagierten Schachspieler fehlt manchmal die Zeit zum Trainieren. Tobias Eßwein (Rückraum): Die Nummer 99 kann nach einer schweren Schulterverletzung im Spiel gegen Meckenheim Ende 2016 derzeit nicht mittun. Oetzel rechnet frühestens in der kommenden Spielzeit mit einer Rückkehr der 23-jährigen Kämpfernatur. Janek Messerschmidt (Rückraum): Der A-Junior (17) ist einer der ganz jungen Wilden, der noch ein Jahr beim Nachwuchs ans Leder gehen kann, aber bei den Aktiven bereits voll integriert ist. Ein Kraftpaket mit viel Zug zum Tor und totalem Einsatz im Spiel. Marco Beckmann (Außen): Der 18-jährige A-Junior präsentiert sich bereits sehr abgeklärt und treffsicher. Seine ruhige und zurückhaltende Art hilft ihm dabei. Interessiert sich sehr für die Mannschaft und ist auch dabei, wenn er nicht spielt. Moritz Leonhardt (Kreisläufer): Mit 17 Jahren ebenfalls noch ein weiteres Jahr beim Nachwuchs spielberechtigt. Die Kämpfernatur hat sich gut in die Mannschaft integriert. Daniel Rhein (Co-Trainer): Für Oetzel ein loyaler Unterstützer, den alle voll akzeptieren. Stephan Vögele (Mannschaftsverantwortlicher): Ist zuständig für alle administrativen Dinge rund ums Spiel und führt die Spielstatistiken. Stephan Gerber (Männerwart), Hannah Rieder (Physiotherapeutin) und Elmar Metzger (Zeitnehmer) runden das Team ab.

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