Speyer Judoka traurig, Beachvolleyballerinnen froh
Rio de Janeiro. Freud’ und Leid lagen für die Speyerer Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in den vergangenen 48 Stunden ganz nah beieinander.
Enttäuschungen erlebten die Judoka aus dem Bundesliga-Kader des JSV Speyer. Beide, im Hinblick auf die Medaillenvergabe aussichtsreich gestartet, scheiterten zum Auftakt. Vor allem die Niederländerin Kim Polling hatte sich in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm sicherlich mehr ausgerechnet. Doch dann ereilte sie das Aus gegen die spätere Olympiasiegerin Haruka Tachimoto (Japan). Genauso erging es kurz zuvor der Kroatin Barbara Matic, die gegen die Puerto Ricanerin Maria Perez die Segel strich. Wie gut, dass es noch die Ex-Speyererin Britta Büthe gibt, die mit Karla Borger das Vorrundenspiel im Beachvolleyball gewann und weiter im Rennen bleibt. „Es wird nicht der letzte sein. „Wir haben aber nichts verändert. Bisher hat doch alles funktioniert, was wir auf der Tour gemacht haben“, kommentierte Trainer Srdjan Veckov den Sieg: „Das ist noch nicht die Karla/Britta, die wir von der Saison her kennen. Aber jetzt können wir erst einmal durchschnaufen.“ Das abschließende Gruppenspiel gegen Sarah Pavan/Heather Bansley aus Kanada (Donnerstag, 22 Uhr Ortszeit/Freitag, 3 Uhr deutscher Zeit, live im ZDF) bringt nun die Entscheidung über die endgültigen Platzierungen in Gruppe E. „Ich will Kanada schlagen und fertig“, meinte Borger. |mer/rhp