Speyer Jubiläum des Purrmann-Hauses wird im Sommer gefeiert

Schild über dem Eingangstor des Speyerer Purrmann-Hauses.
Schild über dem Eingangstor des Speyerer Purrmann-Hauses.

Der ursprünglich geplante Festakt am Tage des Jubiläums des 30-jährigen Bestehens des Speyerer Purrmann-Hauses am 17. November wurde coronabedingt auf den Sommer 2021 verschoben.

Zudem war ein hochkarätig besetztes wissenschaftliches Symposium zum Thema „Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann im Diskurs“ geplant, das in Kooperation mit dem Hans-Purrmann-Archiv in München realisiert wird.

Ausgangspunkt für den wissenschaftlichen Austausch herausragender Spezialisten dieser spannenden Thematik der Kunstgeschichte ist das Erscheinen des zweiten Bandes der Briefedition. Auf Basis dieser Quellenforschung wird das Speyerer Symposium nun am 6. und 7. Juli die Thematik der Künstlerehe im 20. Jahrhundert aufgreifen, fortsetzen und erweitern. Zahlreiche Beispiele bedeutender Künstlerpaare der Moderne werden vorgestellt, vergleichbare Bezüge diskutiert und ein wissenschaftlicher Diskurs ermöglicht, der in einem Tagungsband veröffentlicht wird.

Das Haus-Purrmann-Haus in Speser ist ja nicht nur Museum und Archiv, sondern kooperiert als Forschungsstätte mit zahlreichen Museen und anderen Institutionen bei Ausstellungen, Forschungsprojekten und Publikationen. Jüngste Projekte sind Bearbeitung und Herausgabe der Briefedition des Malerpaares durch Maria Leitmeyer, Kustodin des Purrmann-Hause Speyer, und Felix Billeter, Leiter des Hans Purrmann Archivs in München. Nach dem ersten Band „Sehnsucht nach dem Anderen“ erschien nun anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Museums der zweite Band „Stürmische Zeiten“ mit über 100 Briefen des Künstlerpaares aus den Jahren 1915 bis 1943.

Das Werkverzeichnisses Mathilde Vollmoeller-Purrmann wird von Maria Leitmeyer bearbeitet.

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