Speyer Je weiter, desto beliebter

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«Dudenhofen.» 138 Teilnehmer haben sich am vergangenen Sonntag trotz der Bundestagswahlen an der zweimal jährlich stattfindenden Radtouristikfahrt des RV 08 Dudenhofen beteiligt. Die RHEINPFALZ hat mit Organisatorin Janet Salmon gesprochen.

Drei Touren bot der RV den Teilnehmern an. Die kürzeste, 41 Kilometer lang, führte über Schifferstadt und Schauernheim, dann Richtung Meckenheim und über Böhl-Iggelheim wieder zurück. Salmon: „Die ist sehr gemäßigt. Das kann jeder fahren.“ Die Route werde hauptsächlich von Familien und sogenannten Sternfahrern, also Vergnügungsfahrern, genutzt. Weit mehr Sportler wagten sich dagegen auf den 76 beziehungsweise 118 Kilometer weiten Rundweg von Schauernheim weiter bis nach Obersülzen, dann entweder über Kirchheim und Weisenheim wieder zurück oder weiter bis nach Göllheim und über Wattenheim zu Start und Ziel. In Leistadt trafen die beiden Kurse wieder zusammen und führten über Forst sowie Niederkirchen zur Dudenhofener Badewanne. In Meckenheim stieß der kleinste Rundweg mit den beiden anderen zusammen. Für die einzelnen Strecken gab es für die Teilnehmer Punkte für die Wertung des Bundes Deutscher Radfahrer: für die längste drei, für die beiden anderen zwei und einen. Wer in einem Jahr 25 Punkte sammelt, bekommt im Januar eine Ehrung. „Manche schaffen aber über 200 Punkte in einer Saison“, berichtet die Mutter von Radsportass Martin Salmon. Etwa fünf bis fünfeinhalb Stunden, schätzte die Organisatorin, benötigten die Radler für die längste Strecke in etwa. Der jüngste Teilnehmer, Louis Degen, zählte gerade elf Jahre und strampelte gemeinsam mit seinem Vater. Sein Pendant hieß am Sonntag Erich Kuhn mit 81. Eine Schrecksekunde für den Radsportverein gab es auch. Ein Auto erfasste einen der Helfer beim Abstecken der Strecke. Er brach sich das Handgelenk. Schön dagegen die Teilnahme der Wörtherin Susanne Scherer-Harthorn, es war ihre erste Radtouristikfahrt.

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