Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Jannik Styblo bleibt ein Pechvogel beim FV Dudenhofen

Auf dieses Bild muss der FV Dudenhofen weiter lange warten: Jannik Styblo (vorne) lässt sich für ein Tor vor gut einem Jahr gege
Auf dieses Bild muss der FV Dudenhofen weiter lange warten: Jannik Styblo (vorne) lässt sich für ein Tor vor gut einem Jahr gegen TuS Steinbach feiern.

Bittere Nachricht vor dem Auswärtsspiel im Westerwald: Mittelfeldspieler Jannik Styblo (27) von Oberligist FV Dudenhofen hat sich erneut schwer verletzt.

Diagnose: Achillessehnenriss – nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr nach einem Kreuzbandriss. Passiert ist das Dilemma bereits vergangene Woche, wie der Verein am Freitag mitteilte. Demnach verletzte sich Styblo beim Aufwärmen in Ludwigshafen, als der FV bei Arminia gastierte. Für den Routinier bedeutet das eine erneute lange Zwangspause.

FVD im Aufwind

„Ganz bitter für den Jungen, aber wir werden ihn als Verein bestmöglich unterstützen und fühlen mit ihm mit“, betont Sportdirektor Nico Henrich. Styblo wird übrigens zeitnah operiert. Trotz des Schocks richtet sich der Blick beim FV Dudenhofen nach vorne. Mit neuem Selbstvertrauen geht es am Samstag in Nentershausen gegen die Sportfreunde Eisbachtal.

„Die Stimmung nach dem Pokalsieg ist gut. Endlich wieder das gute Gefühl eines Sieges, für Fußballer ist Gewinnen eben immer schöner als Verlieren, egal ob im Pokal oder in der Liga“, so Henrich. Der 5:2-Erfolg im Verbandspokal beim TuS Steinbach am Mittwoch war für die Gelb-Schwarzen ein wichtiger Befreiungsschlag nach einer schwierigen Phase: „Der Sieg war wichtig, auch im Hinblick auf das Spiel gegen Eisbachtal. Die Euphorie aus dem Pokal haben wir mit ins Training genommen“, erklärt der Sportdirektor.

Eisbachtal auf Augenhöhe

Die vergangenen Wochen mit mehreren Niederlagen haben Spuren hinterlassen, aber auch Erkenntnisse gebracht: „Wir haben durch die Niederlagenserie gelernt, mit Widerständen umzugehen. Wir haben gezeigt, dass wir Rückstände drehen können und möchten nun auch diese Serie drehen und wieder gewinnen.“

Eisbachtal ist ein Gegner auf Augenhöhe, beide Teams stehen im unteren Tabellenbereich. Die Eisbären, wie die Truppe dort heißt, hat einen Zähler mehr auf dem Konto, nämlich vier, und steht auf Platz 14 des Tableaus. Dudenhofen wartet mit drei Punkten und Rang 15 auf bessere Zeiten. Umso wichtiger ist die Partie im Westerwald: „Die Mannschaft wird gegen Eisbachtal wieder alles investieren, und wir als Verein, Trainer, Spieler und Verantwortliche, sind maximal überzeugt, dass wir dort bestehen werden. Wir wollen gewinnen“, so Henrich.

Henrich überzeugt

Der Sportdirektor betont zudem, dass das Team aus den ersten Spielen gelernt hat: „Wir haben bitter erfahren, wie hart die Oberliga ist und was die Gegner besser machen. Aber wir wissen jetzt, worauf es ankommt. Das wollen wir zeigen.“ Im Tor des FVD wird wieder Nils Gehrlein stehen. Sonst hat Trainer Kevin Hoffmann den Kader komplett zur Verfügung.

„Bis Freitag, 10 Uhr, gab es keine weiteren Verletzten oder Ausfälle“, gibt Henrich mit. Anpfiff ist am Samstag um 16 Uhr in Nentershausen im so genannten Eisbachtalstadion (Eppenroder Straße). Geleitet wird die Partie von Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin Naemi Breier (SV Ayl) aus dem Rheinland.

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