Speyer Infrastrukturhilfe bei Ausfall: Zwei Feuerwehren kooperieren

Bei der Unterzeichnung: Peter Eymann (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Speyer), Stefanie Seiler, Stefan Zöller
Bei der Unterzeichnung: Peter Eymann (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Speyer), Stefanie Seiler, Stefan Zöller (Wehrleiter der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen), Silke Schmitt-Makdice.

Die Feuerwehren von Stadt Speyer und Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen wollen sich im Ernstfall künftig mit Infrastruktur aushelfen.

Eine entsprechende „Vereinbarung zur gegenseitigen Nutzung ihrer Feuerwehreinsatzzentralen im Redundanzfall“ haben Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) und die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen Silke Schmitt-Makdice (SPD) diese Woche unterzeichnet. „Ziel ist es, die dauerhafte Einsatzfähigkeit der Feuerwehren auch bei technischen Störungen, Systemausfällen oder außergewöhnlichen Einsatzlagen sicherzustellen“, erklären die Verantwortlichen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Feuerwehreinsatzzentralen seien zentral im Alarmfall und wichtig für Koordination und Führung der Einsatzkräfte. Durch die Vereinbarung sei gewährleistet, „dass beim Ausfall der eigenen Einsatzzentrale kurzfristig und zuverlässig auf die Infrastruktur der jeweils anderen Kommune zurückgegriffen werden kann“. Die Kooperation regle insbesondere technische Voraussetzungen, organisatorische Abläufe und Zuständigkeiten. „Damit schafft sie eine verlässliche Grundlage für eine enge interkommunale Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz.“

Die Speyerer Feuerwehr hat zahlreiche Alarm- und Einsatzpläne, „die auf das Zusammenspiel mehrerer Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben abzielen“, erklärt Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann. Zudem bestehe eine fest definierte Kooperation unter anderem mit der Feuerwehr der VG Rheinauen. Momentan sei ein Konzept mit den Brandschützern der VG Lingenfeld in Arbeit, um Einsatzkräfte und Betroffene bei Großeinsätzen verpflegen zu können.

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