Spiel des Tages RHEINPFALZ Plus Artikel Im Handballderby ist Dudenhofen Favorit gegen Heiligenstein

Trainer David Oetzel wünscht sich für seine HSG Dudenhofen/Schifferstadt (rot) eine noch besser besetzte Tribüne.
Trainer David Oetzel wünscht sich für seine HSG Dudenhofen/Schifferstadt (rot) eine noch besser besetzte Tribüne.

Es könnte vorerst das letzte Derby zwischen den Handballern der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und des TuS Heiligenstein sein.

Die Gastgeber streben nach Meisterschaft und Oberligaaufstieg, während die Römerberger tief in den Abstiegskampf verstrickt sind. Am Samstag sieht die Neue Kreissporthalle in Schifferstadt ab 19 Uhr das Treffen zweier ungleicher Konkurrenten. Tabellenstand, Hinspielresultat 43:27, letzte Formkurven – was soll da schiefgehen, David Oetzel?

Oetzels Schlüssel

„Natürlich sind wir der Favorit, was wir auch annehmen. Unsere Leistungen waren in den vergangenen Wochen aber alles andere als stabil mit einigen schwächeren Phasen in den Spielen“, entgegnet der HSG-Trainer. Deshalb nimmt Dudenhofen/Schifferstadt auch diese Partie nicht auf die leichte Schulter.

Oetzel sieht im TuS-Team eine sehr eingespielte und eingeschworene Mannschaft. Aufgrund der langen Ballpassagen der Gäste müsse die HSG aufpassen, sich nicht zu sehr dem verschleppten Tempo anzupassen. Gerade im schnellen Spiel und im Zweikampfverhalten sieht er die Seinen im Vorteil.

Obacht, Hoffmann

Und auf Linkshänder Sven Hoffmann im rechten Rückraum müsse der Hausherr achten: „Er muss von der Abwehr frühzeitig angenommen werden. Ihn dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Währenddessen trennten sich die Heiligensteiner und Coach Jonas Suchalla im beiderseitigen Einvernehmen“, informierte Johannes Lutz über die entscheidende Personalie im Verein nach der letzten 28:32-Niederlage gegen Kaiserslautern.

Er als früherer Co-Trainer und Aron Seithel als Mannschaftsverantwortlicher kümmern sich fortan um das Aufgebot. „Wir denken von Spiel zu Spiel. Wir glauben an die Qualität der Mannschaft und werden weiterhin intensiv und konsequent arbeiten, um das bestmögliche Ergebnis für die noch laufende Runde zu erreichen“, sagte Lutz.

Erhard am Kreis

Tabellarisch scheine das Treffen am Samstag eine klare Sache. Aber der TuS wolle trotzdem alles reinwerfen und den Kampf annehmen: „Am Ende sieht man, was dabei rauskommen wird.“ Einige TuS-Akteure sind erkrankt, verletzt oder im Urlaub. Moritz Erhard hilft auf der Kreisläuferposition aus. Oetzel, dem nur Matthias Handrich fehlt, hofft heute auf mehr einheimische Fans.

Die tolle Leistung seiner Schützlinge in der aktuellen Spielzeit sieht er in den Heimspielen durch die Zahl der Zuschauer noch nicht entsprechend gewürdigt. „Wir brauchen die stärkere Unterstützung in den letzten Spielen bis hin zur eventuellen Aufstiegsrelegation“, wirbt er. Wenn die Mannschaft am Ende auf Platz eins stehe, dann habe sie sich das durch ihre harte Arbeit verdient.

Rheinpfalz-Tipp: 38:29

Dudenhofen/Schifferstadt wird seiner Favoritenrolle gerecht und setzt sich mit seinem Tempospiel deutlich durch.

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