Speyer
Im Emma-Schultheis-Park wird nachgebessert
Nach Mitteilung der Stadt fällt ein Spielgerät für einige Tage weg: „Benny“, ein auf einer Sandfläche stehendes Spielschiff, werde mit einer neuen Bodenverankerung nachgerüstet. Bisher hätten sogenannte Pfostenschuhe gefehlt, die die Holzstützen umhüllen und länger standfest machen, erklärt eine Verwaltungssprecherin auf Anfrage. „Für die Dauer der Maßnahme wird die Sandspielfläche mit einem Bauzaun abgesichert, das Spielgerät bleibt für mehrere Tage gesperrt“, so die Stadt, die auch von der Reparatur einer abgehängten Schaukel berichtet.
Den Bürgerpark hat die Firma Deutsche Wohnwerte (Heidelberg) als Investor des angrenzenden Wohnviertels vertragsgemäß geschaffen und überlässt ihn der Stadt. Die Investitionen dafür hat sie auf zwölf Millionen Euro beziffert. Mit der Benennung und Übergabe der Anlage im September war aber noch nicht alles fertig, so die Stadt. In dieser Woche liefen im Park Arbeiten nicht nur am Spielgerät.
Bäume werden versetzt
Zum einen ging es um die Versetzung von fünf Bäumen, über die sich Anwohner wunderten. Der Grund dafür war nach Informationen der RHEINPFALZ deren zuvor noch nicht optimale Positionierung. Unter anderem soll ein Spielbereich besser verschattet werden. Kosten für die Steuerzahler entstünden durch die doppelte Arbeit nicht, betont die Stadtverwaltung auf Anfrage: „Die Umpflanzung der Bäume wird von der Firma Germann auf Anweisung des Landschaftsarchitekturbüros Topotek durchgeführt.“ Die finanziellen Vereinbarungen dazu beträfen ausschließlich diese beiden Firmen und die Deutsche Wohnwerte GmbH, nicht die öffentliche Hand.
Von weiteren Nachbesserungsarbeiten sind unter anderem Bänke betroffen: An drei je acht Meter langen Sitzgelegenheiten würden noch Rückenlehnen montiert. Auf dem großen Quartiersplatz werde zudem eine größere Hockerbank aufgestellt. Im nördlichen Bereich des Parks folge ein weiteres Spielgerät, das aus sieben kniehohen Hüpfplatten besteht. „Die Verzögerung dieser Nachbesserungen ist auf die langen Lieferzeiten der Hersteller zurückzuführen.“ Noch in diesem Jahr sollten die Waren jedoch eintreffen.
Stadt zahlt zunächst nicht
Die Firma Germann bleibe für einen Zeitraum von zwei Jahren für die Pflege des Parks verantwortlich. „Hierbei entstehen keine Kosten für die Stadt Speyer“, so eine Verwaltungssprecherin.