Handball
HSG Dudenhofen/Schifferstadt mit Weinacht im Derby gegen Neuhofen/Waldsee
In der Haßlocher Pfalzhalle steigt das Derby zwischen den Handballerinnen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und denen der FSG Neuhofen/Waldsee. Das Spiel der Pfalzligisten am Samstag um 17 Uhr wird so nicht vom sonst gängigen Heimbonus beeinflusst, weil der HSG derzeit keine eigene Spielstätte zur Verfügung steht. In der Pfalzhalle gilt laut HSG-Trainer Christian Grill die 2G-Regel und es besteht durchgehend Maskenpflicht.
„Wir haben einen großen Kader und werden auch am Ende noch die nötigen Körner haben“, geht Grill die Aufgabe trotzdem optimistisch an. Mit Platz sieben (7:7 Zähler) seien er und seine Mannschaft nicht zufrieden, da man wisse, dass man besseren Handball spielen könne. „Das wollen wir 2022 endlich auf die Platte bekommen und gegen Neuhofen/Waldsee direkt damit anfangen.“
Oberliga-Erfahrung ein Faktor
Seine Schützlinge haben seit dem 23. Dezember pausiert am 4. Januar den regulären Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Die FSG-Spielerinnen, die mit Waldsee Oberliga-Erfahrung gesammelt haben, können nach Grills Meinung ein Faktor werden. Beachtenswert findet er am Gegner, dass der nur gegen den unangefochtenen Primus aus Haßloch mehr als 30 Gegentore hinnehmen musste: „Somit heißt es für uns, sich gegen diese Abwehr zu beweisen und Lösungen zu finden.“
Seiner eigenen Hintermannschaft verordnet er Kompaktheit als Basis für ein schnelles Spiel nach vorne – wie zuletzt beim 28:24 gegen Hauenstein/Rodalben: „Damit wir nicht alles spielerisch lösen müssen.“ Zudem soll die Anzahl der technischen Fehler reduziert werden.
Stammsieben an Bord
Hannah Riederer fällt bei der HSG wegen einer Rückenblessur aus. Kreisläuferin Mareike Weinacht wird voraussichtlich nach überstandener Knieverletzung zurückkommen.
„Wir müssen aus privaten sowie Krankheits- und Verletzungsgründen auf einige Spielerinnen verzichten“, sagt FSG-Übungsleiter Yannick Adrian zu seiner personell weniger komfortablen Lage. Entsprechend eingeschränkt waren auch die Trainingsmöglichkeiten. „Vor allem wegen Corona waren wir nicht in der Lage, mehr als mal vier gegen vier zu spielen.“ Trotzdem möchten die Gäste, die mit 5:9-Zählern Rang acht belegen, heute möglichst lange mithalten. Adrian hat seine Stammsieben an Bord.
Kräfte gut einteilen
Der FSG-Coach erwartet eine torreiche Begegnung. Denn einerseits müsse Dudenhofen/Schifferstadt viele Gegentore hinnehmen, erziele aber selbst auch sehr viele Treffer. Andererseits hätten er und die Seinen ihren Fokus mehr auf den Angriff gelegt. „Um zu gewinnen, müssen wir diszipliniert und geduldig spielen, wenig Fehler machen und uns unsere Kräfte gut einteilen“, so Adrian.
Der Rheinpfalz-Tipp: 28:24
Die HSG Dudenhofen/Schifferstadt hat den längeren Atem und setzt sich aufgrund ihrer größeren personellen Möglichkeiten durch.