Handball HSG Dudenhofen/Schifferstadt: Mit Gastgeber SF Budenheim nicht zu vergleichen

War gegen die Südpfalz-Tiger am gefährlichsten: Christopher Huber.
War gegen die Südpfalz-Tiger am gefährlichsten: Christopher Huber.

Personell arg zerzausten Panther treten bei den SF Budenheim an. HSG-Trainer David Oetzel stellt sein Team auf eine hart verteidigende gegnerische Defensive ein.

„Das sind komplett andere Vorzeichen. Uns mit Budenheim zu vergleichen, die ganz oben mitspielen wollen mit einem Kader von 16 gleichwertigen Spielern, ist gar nicht möglich“, sagt David Oetzel, Trainer der Regionalliga-Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt vor dem Gang nach Rheinhessen.

Der Aufsteiger aus der Pfalz spielt am Samstag (20 Uhr) in der Waldsporthalle in dem Ort zwischen Mainz und Bingen. Mit zuletzt drei Heimsiegen in Folge haben sich die SF Budenheim mit 10:6 Punkten auf Rang fünf etabliert. Die personell arg zerzausten Panther dagegen warten seit dem Remis gegen Spitzenreiter Zweibrücken seit drei Matches auf einen Punktgewinn.

Zu viele Fehler

Gegen die Südpfalz-Tiger, die zum Saisonauftakt in Budenheim mit 36:35 gewonnen haben, scheiterte Dudenhofen/Schifferstadt zuletzt beim 23:30 an den zu häufigen technischen Fauxpas und den zu vielen Fehlwürfen. „Wir hatten wenige Optionen auf der Bank und kaum Wechselmöglichkeiten im Rückraum. Daher sind die Jungs nach 45 Minuten einfach platt und können sich für ihre Arbeit aktuell nicht belohnen“, beschreibt Oetzel die Problematik. Torgefahr aus der zweiten Reihe strahlte fast nur Christopher Huber aus.

Auch am Samstag wird sich die personelle Lage nicht verbessern. Zu den bereits länger ausfallenden Schleidweiler- und Schutzius-Brüderpaaren gesellt sich Marlon Kabasaj aus Studiengründen. Oetzel nennt als überragende Angreifer der Sportfreunde Stefan Corazolla im linken Rückraum und Patrick Hess auf der rechten Seite. Er stellt die Seinen auf eine physisch präsente und hart verteidigende gegnerische Defensive ein.

Plätze frei im Mannschaftsbus

Budenheim hat genug Reserven, um die kräftezehrende Spielweise über 60 Minuten aufrecht zu erhalten. Die Gäste müssen trotzdem möglichst lange dagegenhalten. Denn wessen Widerstand nachlässt oder wer sich gar aufgibt, der wird überrannt. Diese Erfahrung musste jüngst der TV Offenbach beim 24:41 machen. „Wir wollen uns auch dieses Wochenende achtbar aus der Affäre ziehen. Die Jungs, die spielen können, werfen alles in die Waagschale“, kündigt Oetzel motivierte Panther an. Aber er weiß auch: „Wir benötigen ein perfektes Spiel und Budenheim einen schwachen Tag.“

Im Mannschaftsbus, der am Samstag um 16.15 Uhr am Festplatz in Dudenhofen losfährt, sind noch Plätze für Fans frei.

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