Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HSG Dudenhofen/Schifferstadt bleibt 2024 ohne Punktverlust

Mit fünf Toren in die Pause: Patrick Müller (HSG Dudenhofen/Schifferstadt).
Mit fünf Toren in die Pause: Patrick Müller (HSG Dudenhofen/Schifferstadt).

Oberligist HSG Dudenhofen/Schifferstadt hat es geschafft und das Jahr 2024 ohne jeglichen Punktverlust abgeschlossen

Im Frühjahr feierte Dudenhofen/Schifferstadt zunächst in weißer Weste die Pfalzligameisterschaft. In der daraufhin in Oberliga umbenannten Spielklasse folgten schon wieder zehn Siege. Am Samstagabend gab es im Heimspiel gegen die Südpfalz Tiger II ein fast schon standesgemäßes 47:19 (24:9) für das Team von Erfolgstrainer David Oetzel, das es tatsächlich fertig brachte, mit 0:1 (1.) sowie 1:2 (2.) in Rückstand zu geraten.

Richter macht’s zweistellig

Danach ging es wie immer weiter. Nach dem 8:7 (14.) glückten den Panthern fünf Tore en bloc (18.). Simon Richter (26.) stellte mit seinem 19:9 erstmals einen zweistelligen Vorsprung her. Goalgetter Christoph Huber marschierte mit zwölf Treffern voran und verwandelte auch die beiden einzigen Siebener für die HSG.

Am Samstag, 18. Januar (19), geht’s an gleicher Stelle in der Neuen Kreissporthalle Schifferstadt gegen den arg gerupften Nachbarn TG Waldsee weiter. Denn der verlor nach etwas schwächerer Vorrunde unter Neutrainer und Rückkehrer Marco Tremmel bei HSG TSG/1. FC Kaiserslautern 33:44 (15:24).

Bredehöft ohne Nerven

Über 0:4 (5.), 1:8 (8.), 2:11 (11.) verschlief Waldsee den Auftakt vollends. Mit 18 Toren warf Kaiserslautern die höchste Differenz heraus (37:19/46., 40:22/51.). Die Schlussphase gehörte dann der TG, für die Elias Nowack und Moritz Bredehöft je sieben Mal zuschlugen. Bredehöft behielt zudem beim einzigen Siebenmeter die Nerven.

TSV Speyer verlor den Anschluss durch die 24:28-Pleite in Dirmstein bei HSG Eckbachtal. Doch erst in den zehn Schlussminuten ging’s dahin. Zu Beginn lagen die Domstädter gut 20 Minuten immer wieder vorn. Fabian Ruß sowie Dominik Thiemann erzielten je sechs Tore. Neun der 13 Siebener saßen.

Fohs treffsicher

Auch Frauen von Dudenhofen/Schifferstadt verbleiben im spannenden Titelkampf der Oberliga. Auch sie schlugen zuhause die Zweite der Südpfalz Tiger 34:24 (18:14). Nach dem 1:0 (1.) ließ die HSG nie den Gleichstand zu, obwohl die Südpfälzerinnen lange dagegenhielten: 9:7 (12.), 10:8 (13.), 12:10 (15.).

Erst nach dem 23:21 Mitte der zweiten Hälfte sprangen die Pantherinnen weg: 28:21 durch Leah Ziegler (51.). Jennifer Fohs markierte acht Buden, ließ aber auch die zwei Strafwürfe der Ihren ungenutzt. Die Auswahl eröffnet das Oberligajahr 2025 für die Region, wenn am Samstag, 11. Januar (19), SV Bornheim in der Rettichmetropole aufkreuzt.

Heiligenstein vorne

Doch die Tabellenführung, die verteidigte TuS Heiligenstein mit dem 31:13 (13:9) in der Rhein-Pfalz-Halle über SV Bornheim. Das 7:6 durch Michelle Naas bedeutete die erste Führung (21.), die Römerberg nicht mehr abgab. Lisa-Marie Steffens (7) warf die meisten Tore.

Dagegen lässt HSG Lingenfeld/Schwegenheim abreißen, zog bei VTV Mundenheim II 19:28 (7:13) den Kürzeren. Die anfängliche Führung des Absteigers ging alsbald verloren. Sarah Klamm erzielte acht Tore.

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