Speyer
Hockey: HC unterliegt
Die Gastgeber leisteten energischen Widerstand und profitierten auch von Schiedsrichterentscheidungen. Laut Kapitän Felix Ventulett begann die Partie für das mit nur einem Wechselspieler angetretene Speyer recht verheißungsvoll. Er selbst sorgte früh für die Führung (5.), die Philipp Schmitt auf 2:0 (10.) ausbaute.
Strategie stimmt
„Unsere Strategie, Kräfte sparen, Ruhe bewahren und sicheres Ballhalten ohne Risikopässe ist in der ersten Hälfte prima aufgegangen“, berichtet Ventulett. Nach Strafecke verkürzte der SC 1:2 (20.). Ventulett traf auf Vorlage von Oliver Queisser zum 3:1 (25.). Als ein Einheimischen mit dem Fuß die Kugel berührte stand’s 2:3 (30.).
Ventulett: „Bis dahin haben wir eine sehr ordentliche Partie geliefert. Leider ist es uns nicht gelungen, unsere Chancen zu einer höheren Pausenführung zu nutzen.“ Hektik kam auf. Zudem habe die Kraft nachgelassen. Idar-Oberstein glich aus (33.) und ging in Führung (40.): „Wir sind dann etwas nervös geworden und haben unsere Linie verloren.“
Hundertprozenter
Nach dem 5:3 (45.) glückte Karsten Halling nochmals der Anschluss (50.). Nach weiterer Ecke traf er den Pfosten, ebenso wie Tristan Hördemann. Nach ungeahndetem Foulspiel an ihm kamen die Gastgeber zum 6:4 (53.). Queisser verkürzte (57.). Zwei Hundertprozentige ließ Speyer liegen, ehe Idar-Oberstein in der Schlussminute das 7:5 erzielte.
„Neunkirchen war die beste Mannschaft und ist verdient Meister geworden“, fasste der Spielführer zusammen: „Wir haben uns unter der Leitung von Trainer Uli Weise weiterentwickelt und uns bis zur etwas zu hoch ausgefallenen Heimniederlage gegen den Meister gut geschlagen. Dann war die Luft eben raus.“
Bei den letzten drei Spielen in sechs Tagen habe etwas Sprit gefehlt. „Da war die Meisterschaft aber längst entschieden“ und Platz zwei stand fest.