SPEYER
Hockey: Allerletzte Chance für HC
In Anbetracht der Bedeutung dieser Partie scheint vor allem Nervenstärke gefragt, um die notwendigen drei Punkte einzufahren. Das Hinspiel gewann Speyer nach Toren von Philipp Schmitt, Felix Ventulett, Alexander Fleck und Karsten Halling mit 4:2 (3:1).
Vorteil Mainz
Mit einem Auge schielen Fans, Verantwortliche und Spieler aber auch nach Kaiserslautern, wo Titelanwärter TSG zur gleichen Zeit den unmittelbaren Abstiegskonkurrenten TSV Schott Mainz II empfängt. Die Ausgangslage: Schott steht mit neun Zählern auf dem drittletzten Tabellenrang vor Speyer, das sieben Punkte und das bessere Torverhältnis aufweist.
Die HC-Cracks bleiben in der Oberliga, wenn sie gewinnen und Schott verliert oder unentschieden spielt. Kaiserslautern benötigt einen Dreier, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Ein Vorteil für Speyer? „Zunächst bin ich einmal glücklich, dass wir überhaupt noch eine Chance besitzen“, sagt Trainer Stephan Platz.
Vorteil Speyer
Der Coach im Gespräch mit unserer Zeitung: „Hätte nämlich Schott zuletzt gegen Frankenthal gewonnen, anstatt unentschieden zu spielen, wären wir bereits abgestiegen.“ Dass die TSG den Sieg benötigt, sieht Platz keineswegs als Nachteil für sein Team, das aber vorrangig seine Hausaufgabe erledigen und sich die drei Punkte holen müsse.
Zukunftsweisend
Platz: „Wir werden unsere allerletzte Chance nutzen und bleiben in der Oberliga. Denn dies ist für den Verein ebenso wichtig wie auch für unsere jungen Spieler als sportliche Basis für die Zukunft.“ Voraussetzung sei aber, dass die hoch motivierte und heiße Mannschaft ein anderes Gesicht zeige als bei der Niederlage in Bad Dürkheim vor zwei Wochen.
„Wir brauchen eine positivere Körpersprache, müssen von der ersten Minute an unbedingten Siegeswillen an den Tag legen und nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen lassen, dass nur eine Mannschaft den Weiherhof als Sieger verlässt, nämlich wir“, so Platz.
Vollzählig
Alle Mann sind an Bord. Auch die reaktivierten Oldies Timo Breuer, Alexander Günther, Paul-Philipp Schäfer und Niklas Schmitt stehen wieder im Kader. Wer letztlich in der Startformation steht, lässt Platz angesichts der Qual der Wahl, noch offen: „Kraft und Fitness sind hierbei ganz wichtige Faktoren.“
Der Übungsleiter: „Warten wir das abschließende Training ab und legen dann fest, wer beginnt.“ Bei hochsommerlichen Temperaturen sei aber auch eine qualitativ und quantitativ starke Wechselbank gefragt.“