Speyer Heilsame Niederlage gegen den Nachbarn

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Römerberg. „Wir sind mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden“, teilt FV Berghausens Cheftrainer Sven Fischer mit. Zusammen mit seinem älteren Bruder Kevin coacht er den A-Klassisten im zweiten Jahr. Der FVB weist an der Tabellenspitze vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten VfB Iggelheim auf und befindet sich auf Bezirksliga-Kurs.

Im vergangenen Jahr noch mit 46 Punkten und 46:44 Toren Neunter der A-Klasse, stehen die Berghausener nun auf Rang eins. Schon zum jetzigen Zeitpunkt erzielte Fischers Mannschaft neun Tore mehr als 2015/16. Zur damaligen Punkteausbeute fehlen noch zwei Zähler. Die Anzahl von 14 Siegen aus der abgelaufenen Runde hat Berghausen jetzt schon eingestellt. Fischer im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Wir müssen unsere Leistung bestätigen. Sollte uns dies gelingen, stehen die Chancen nicht schlecht, den Platz an der Sonne zu verteidigen.“ Ein weiteres klares Ziel sendet das Trainer-Duo aus: das Double. Im Kreispokalfinale am Mittwoch, 3. Mai in Dudenhofen, der alten Wirkungsstätte der Fischer-Brüder, heißt der Gegner VfB Iggelheim. „Auch in der Liga sehe ich den VfB als größten Konkurrenten“, meinte Sven Fischer: „Uns ist allen bewusst, dass es ein hartes Stück Arbeit wird.“ Das Spiel gegen die zweite Mannschaft des TuS Mechtersheim ging Ende September 1:5 verloren. Anschließend unterlag der FVB in keinem der folgenden elf Pflichtspiele mehr, gewann zehn davon. „Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Uns hat das in gewisser Weise auf den Boden zurückgeholt und gezeigt, dass wir unsere Qualität in jedem Spiel auf den Platz bringen müssen“, sagte der Übungsleiter. Kurios: Berghausen stellt als Tabellenführer die sechstschwächste Defensive der Liga. Der Cheftrainer: „Unsere Abwehr ist sehr gut. Ich nehme da die ganze Mannschaft in die Pflicht. Das Verteidigen beginnt im Angriff.“ Den Grundstein will er mit seinem Team in der Vorbereitung legen. Nach einem Rückstand packe seine Auswahl immer nochmal 60 bis 70 Prozent drauf. Das müsse sie nun von Beginn an zeigen, informierte Fischer. Zur kommenden Saison stoße noch ein weiterer Betreuer zum Stab des FVB hinzu, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Der Physiotherapeut Robin Priester soll künftig nicht nur im Training, sondern auch bei Spielen dabei sein. Mannschaftsarzt Clemens Bengert ist das bereits. Der 31-Jährige: „Es ist immer gut, sich noch besser aufzustellen.“ Den Vorteil im Aufstiegskampf sieht Fischer ganz klar im breiten Kader: „Wenn ein Spieler zum Einsatz kommt, der sonst weniger spielt, gibt er trotzdem hundert Prozent. Das ist wichtig.“ Mannschaftsziele stünden generell immer vor persönlichen. Rückrundenauftakt für den FVB ist am Sonntag, 5. März, zuhause gegen die SpVgg Edenkoben.

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