Waldsee Handball: Waldseer Stimmung vor Oberliga-Derby doppelt gedrückt

Hat keine Lust mehr auf Handball in Waldsee: Julia Barth (am Ball).
Hat keine Lust mehr auf Handball in Waldsee: Julia Barth (am Ball).

Derbyzeit für die Oberliga-Handballerinnen der TG Waldsee. Sie erwarten heute die TSG Friesenheim. Beginnen wird das Match, in dem es für beide Teams in der Rheinauenhalle um wichtige Zähler für den Klassenerhalt geht, um 18 Uhr.

Die Gastgeberinnen gingen vor drei Wochen mit dem 23:19-Erfolg gegen Köllertal in die Punktspielpause und haben derweil in Heiligenstein ungefährdet den Einzug in das Pokal-Halbfinale realisiert. Die Freude über den Pokalerfolg wird durch eine Terminansetzung des Pfälzer Handball-Verbandes getrübt. Wie TG-Trainerin Anita Teutsch informierte, soll das Halbfinale gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam am 22. März gespielt werden, einen Tag nach dem Punktspiel gegen Zweibrücken. „Für uns geht es noch um etwas und wir müssen Verletzungen vermeiden“, so Teutsch. Ein Termin unter der Woche sei wegen Hallenproblemen und abwesenden Studierenden schwierig.

Zwei aus Waldsee kennen sich beim Gegner gut aus

Mit Friesenheim, das sich im Hinspiel mit 30:26 durchsetzen konnte, erwartet Teutsch eine gute Mischung aus Bundesliga-A-Juniorinnen und erfahrenen Kräften, die schnell und taktisch klug mit einer offensiven Abwehr agieren. Lena Ebel und Bea Demski haben eine Friesenheimer Vergangenheit.

Teutsch will mit einer konsequenten Deckung auftreten und hofft auf die Unterstützung der eigenen Anhänger, „die uns zuletzt getragen haben“. Abgemeldet hat sich Julia Barth, die nicht mehr für Waldsee spielen möchte. Das Mittun von Sevda Yilmaz ist aus beruflichen Gründen fraglich.

x