Speyer
Handball: TG Waldsee bricht in Zweibrücken am Ende ein

Der SV 64 Zweibrücken hat gegen die Oberliga-Handballerinnen der TG Waldsee vor 40 Zuschauern mit 29:21 (12:10) gewonnen. „Wir haben uns in der Schlussphase das bis dahin erkämpfte gute Ergebnis etwas zerstört“, sagte TG-Trainer Markus Lemmert.
Insbesondere in der Offensive habe seine Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht, befand Lemmert: Viel Druck auf das gegnerische Tor, viel Disziplin, eine ansprechende Leistung. Waldsee gestaltete den Auftakt zunächst offen. Bea Demski glich für die Gäste zum 2:2 aus (4.). Danach zogen die favorisierten Gastgeberinnen auf 6:2 und 9:4 davon (20.), weil sich die Waldseerinnen in der Deckungsarbeit im Spiel Eins-gegen-eins nicht effektiv genug gegenseitig unterstützten.
Zweibrückens Lucie Krein (9/2 Tore), Ina Sohns (6/2) und Annalena Frank (6/1) waren von der TG-Abwehr nicht auszuschalten. In ihrer besten Phase kämpften sich die Waldseerinnen wieder heran. Lea Eckrich eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 12:11-Anschlusstreffer. Den Umschwung konnte die TG aber nicht mehr herbeiführen. Bis zum 17:15 (42.) blieb sie in Schlagweite. Zweibrücken zog erneut deutlich auf 21:16 weg und kam in der Schlussviertelstunde über 23:20 (Tatjana König mit Siebenmeter für die TG, 54.) nicht mehr in Gefahr. Spätestens mit dem 26:20 war die Frage nach dem Sieger zugunsten des Tabellenzweiten beantwortet. Zweibrücken vergab drei, Waldsee einen Strafwurf. Stitz/Lehmler verhängten 1/4 Zeitstrafen.