Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Heiligensteins neuer Trainer fiebert seiner Premiere in Schwegenheim entgegen

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In der Frauenhandball-Pfalzliga fiebert Uwe Geier seinem ersten Einsatz als Trainer des TuS Heiligenstein entgegen. Morgen, 18 Uhr, reist der Nachfolger von Michael Erbrecht im ersten Rückrundenmatch mit seiner neuen Mannschaft zur HSG Lingenfeld/Schwegenheim.

Die Gäste befinden sich als Tabellenzweiter in einer leichten Favoritenstellung. Das Hinspiel endete 23:23. An einem guten Tag kann die HSG jedem Kontrahenten in der Liga Schwierigkeiten bereiten. Zumal die Gastgeberinnen nach einer zufriedenstellenden Vorrunde mit 12:10 Zählern in ruhigem tabellarische Fahrwasser schippern.

„Ein Punkt ist das Minium“, macht HSG-Coach Dominic Pfanger eine selbstbewusste Vorgabe. Pfanger will das Match lange offen halten, höchstens mit ein, zwei Toren ins Hintertreffen geraten und in den finalen zehn Spielminuten für die Entscheidung sorgen. „Größere Rückstände aufzuholen, würde uns zu viel Kraft kosten“, meinte er mit Blick auf einige seiner mit Erkältungen angeschlagenen Spielerinnen. Er wird auch versuchen, die Belastung für die Einzelnen zu dosieren und schickt eine andere Startformation ins Rennen als sonst.

Geier fordert schnelles Umschalten

„Trotz personeller Schwierigkeiten wollen wir natürlich eine ordentliche Spielqualität abliefern“, sagte Geier, der sich auf das Derby, bei dem er auf viele gute Bekannte treffen werde, freut. „Ich habe das Traineramt bis zum Rundenende übernommen, weil ich dem Verein in einer schwierigen Situation helfen will und mir das Team, in dem auch einige Spielerinnen agieren, die ich schon im Jugendbereich begleitet habe, am Herzen liegt“, sagte er zu seinem kurzfristigen Engagement.

Lingenfeld/Schwegenheim lebe von seinem schnellen Spiel nach vorne und dem Dursetzungsvermögen des Rückraums im Spiel Eins-gegen-eins. Von den Seinen will Geier ein schnelles Umschaltspiel sehen und den ein oder anderen Kontertreffer, vor allem auch ein rasches Rückzugsverhalten: „Eine kompakte Defensive ist die Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden.“ Er hat seit seiner Amtsübernahme Ergänzungen der bestehenden Spielvarianten trainiert und hofft, dass diese neuen Optionen morgen bereits weiterhelfen werden.

Theilmann ist verletzt, Jösel ist raus

Als schweren Schlag bezeichnet Geier den Ausfall von Mara Theilmann, die auch im Mannschaftsgefüge eine wichtige Rolle spiele, wegen eines Kreuzbandrisses. Kreisläuferin Katharina Krüger fehlt schon länger verletzt. Vanessa Jösel steht nicht mehr im TuS-Aufgebot.

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