Römerberg RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Heiligenstein beim Großfeldturnier

Ganz wie früher: Heiligenstein (weinrot) trifft auf Dansenberg.
Ganz wie früher: Heiligenstein (weinrot) trifft auf Dansenberg.

Großfeldspiele gehören der Vergangenheit an. Gibt es sie doch , sind sie die Attraktion schlechthin. TuS Heiligenstein hat in Stelzenberg mitgemacht.

Mit Unterstützung des TV Stelzenberg organisierte der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg das erste Großfeldturnier für Altherren-Mannschaften auf dem Stelzenberger Rasenplatz. Neben den Römerbergern nahmen HSG Kaiserslautern, die vierte Herrenmannschaft des TuS und eine Dansenberger Allstar-Auswahl um die Brüder Christopher und Markus Seitz teil.

Im Modus Jeder-Gegen-Jeden standen sechs Partien auf dem Programm. Bei bestem Sommerwetter blieben vor 100 Zuschauern die TuS-Allstars drei Mal siegreich. Doch der sportliche Erfolg war eher nebensächlich. Viel mehr sollte der Tradition des Feldhandballs wieder neues Leben eingehaucht und ein Fest für Jung und Alt entstehen.

Mit TuS-Jugend

In einem Einlagespiel trafen sich in der Mittagspause die C-Jugendmannschaften aus Heiligenstein und Dansenberg. Auch Ulf Meyhöfer, Präsident des Pfälzer Handballverbandes, ließ es sich nicht nehmen, auf einen Sprung in Stelzenberg vorbeizuschauen.

Er zeigte sich sehr angetan von dem Ereignis und freut sich schon jetzt auf eine Wiederholung des Turniers 2023, dann womöglich mit noch mehr Teams. Ihm wie auch TuS- Vorstandsvorsitzendem Andreas Wilhelm ist es wichtig, dass ihr Sport eine Stätte der Begegnung bleibt. Von solchen Veranstaltungen profitiere der gesamte Handballsport.

Die Organisatoren und Helfer in Reihen des TV Stelzenberg sowie des TuS Dansenberg dachten dabei an alles, vom Kaltgetränk über Leckeres vom Grill bis hin zum Stadionsprecher sowie Parkplatzeinweiser.

Zur Sache: Feldhandball

Feldhandball wird auf einem regulären Fußballplatz mit dessen Toren gespielt. Das Feld wird durch zwei zu den Torlinien parallelen Linien, je 35 m vor dem Kasten, in zwei Torraum- und einen Mittelabschnitt eingeteilt. Die beiden Torraumdrittel dürfen höchstens sechs Feldspieler einer Mannschaft betreten. Der Torraum entsteht, indem vor dem Gehäuse in 13 Metern Abstand von der Mitte der Torlinie ein Halbkreis gezogen wird. Der gravierendsten Unterschied zum Hallenhandball betrifft die Prellregelung. Draußen darf der Akteur die Kugel zwischen dem Prellen fangen und anschließend wieder weiterdribbeln.

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