Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Ersatzgeschwächte Heiligensteiner im Derby gegen Lingenfeld/Schwegenheim Favorit

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In der Handball-Verbandsliga stehen sich am Samstag, 18 Uhr, im ersten Match im neuen Jahr der TuS Heiligenstein und die HSG Lingenfeld/Schwegenheim im Derby gegenüber. „Zu Hause ist gegen jeden Gegner ein Sieg Pflicht“, strahlt TuS-Coach Arnel Mesic Selbstbewusstsein aus. „Wir wollen den TuS so lange wie möglich ärgern“, meinte HSG-Trainer Jens Collet.

Der Tabellenzweite trifft auf den Vorletzten. Die Gastgeber gaben in eigener Halle bis dato keinen Zähler ab. Aber im Hinspiel konnte sich Heiligenstein erst im Endspurt mit 23:21 durchsetzen. „Damals hat Torhüter Felix Schilling ein super Spiel gemacht“, erinnert sich Mesic. Spielmacher Christoph Kornberger, auf den es auch diesmal besonders zu achten gelte, zog die Fäden im HSG-Spiel. Für Mesic, der das Training am 2. Januar gestartet hat, ist eine gute Vorstellung seiner Defensive wichtig. Lingenfeld/Schwegenheim habe eine junge, aber noch relativ unerfahrene Sieben.

„Die Rückrunde wird schwieriger sein, da uns ein paar Leistungsträger, beispielsweise wegen Auslandssemestern im Studium, fehlen werden“, sagte Mesic zu den Chancen, den direkten Wiederaufstieg in die Pfalzliga zu schaffen. Er hofft, die Ausfälle kompensieren zu können. Beim TuS sind Yannick Gerbes und Johannes Weinschütz angeschlagen. Sellyn Fleck fehlt wegen eines Kreuzbandrisses, Tim Handermann hat seit vier Monaten Sportverbot, Marius Steiger laboriert an einem Mittelhandbruch und Torsteher Johannes Lutz fehlt aus beruflichen Gründen. Als weiterer Torwart rückt aus der zweiten Mannschaft Routinier Uwe Geier auf.

Klare Aufgabe: Den Rückraum vom Tor fernhalten

„Leider ist uns die Zwangspause dazwischen gekommen, denn in den letzten Partien 2019 hat die Mannschaft richtig gut gespielt und sich auch weiterentwickelt“, meinte Collet, der bedauert, dass er ebenfalls erst am 2. Januar den Trainingsbetrieb wieder habe aufnehmen können. Heiligenstein sei auf jeder Position gut bis sehr gut besetzt. Die Aufgabe seiner Hintermannschaft sieht er darin, den starken gegnerischen Rückraum so weit wie möglich vom eigenen Tor fernzuhalten, also offensiv zu verteidigen. Seine Mannen sollen über den Kampf ins Spiel finden und dürften keinesfalls zu viele klare Torchancen ungenutzt lassen. Eine Siegchance sieht er nur, wenn die Hausherren zudem einen rabenschwarzen Tag erwischen würden.

Collet: „Um die Klasse zu halten, müssen wir von Spiel zu Spiel denken. Solange die Chance besteht, werden wir alles geben, um den Abstieg zu verhindern. Das geht nur über 100 Prozent Kampf und Einsatzwille.“

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