Speyer Handball: Effizienz und Kraft lassen nach

«Zweibrücken.» Mit der erwarteten Niederlage im Gepäck kehrten die Oberliga-Handballerinnen der TG Waldsee aus der Westpfalz zurück. Der favorisierte SV Zweibrücken setzte sich vor 100 Zuschauern mit 27:16 (10:9) durch.
Waldsee spielte eine gute erste Halbzeit und bot dem Tabellendritten bis zum Seitenwechsel Paroli. Bea Demski verwandelte einen Siebenmeter zur 4:3-Führung der Gäste (8. Spielminute). Daniela Rößler glich nach der 6:4-Antwort der Einheimischen zum 6:6 aus, und erneut Demski brachte ihre Farben letztmals mit 9:8 in Front (29.). Die TG setzte in der Abwehrarbeit mit der stark haltenden Torfrau Caro Claus die Vorgaben gut um und agierte insgesamt diszipliniert. Die zehn Minuten nach Wiederbeginn brachten dann bereits die Entscheidung. Die Gäste verwerteten ihre Chancen nicht mehr und verzeichneten insbesondere von den Außenpositionen eine nur wenig effektive Wurfausbeute. Zweibrücken kam jetzt zu dem einen oder anderen Kontertor. Im TG-Spiel machte sich Hektik breit. So zogen die Gastgeberinnen auf 18:10 weg (41.). Trotz der insgesamt prima kämpferischen Einstellung gingen die Köpfe bei Waldsee immer mehr nach unten. Zudem machte sich der Kräfteverschleiß – die TG lief nur mit acht teilweise nicht fitten Feldspielerinnen auf – immer mehr bemerkbar. Zweibrücken hatte über 22:14 (53.) keine Mühe mehr. „Der Mannschaft ist kein großer Vorwurf zu machen“, sagte Trainer Gerd Götz im RHEINPFALZ-Gespräch: „Wir haben alles versucht. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf nicht wieder. Wir waren keine elf Tore schlechter.“ Die Referees Hass/Hoffmann kamen mit 1/2 Zeitstrafen aus.