Kommentar
Gute Zeichen, schlechte Zeichen?
Was bedeutet es, wenn ein Konzern, der auf der Kippe steht, mit einem Eigentürmer einer seiner Immobilien nicht über ein drohendes Ende des gegenseitigen Vertragsverhältnisses spricht: Ist das ein gutes Zeichen, weil eben jenes Vertragsverhältnis nicht zur Debatte steht? Oder heißt es nicht vielmehr umgekehrt, dass sich der vielleicht bald entschwundene Mieter gar nicht mehr die Mühe macht, über einen möglichen Neuanfang zu reden? Sondern alle Energie schon längst in Standorte steckt, die seiner Einschätzung nach Zukunft haben? Man weiß es nicht. Überhaupt ist schwer zu deuten, wohin der Galeria-Konzern sein leckgeschlagenes Boot auf der wankelmütigen Konsum-See steuern will. Die Zitterpartie ist leider nicht zu Ende.
