Speyer „Gute Entwicklung“
Zum ersten Mal sind am Wochenende in Dudenhofen das Spargelfest und die Veranstaltung SpargelSpitze kombiniert worden. Das wurde angenommen – wobei das Hauptinteresse der Besucher auf der Wanderung entlang des kulinarischen Spargelwegs lag.
Spargel sind spitze. Darin sind sich Karin Roßkopf und Jürgen Vogt einig. Das Paar aus Speyer kam zum wiederholten Mal mit dem Rad nach Dudenhofen, um sich eine kulinarische Auszeit in Feld und Flur zu gönnen. „Die Veranstaltung hat einfach Charme“, meinte Roßkopf. „Und sie ist gemütlich“, fügte Vogt an. Einen Abstecher zum Waldfestplatz, wo das Spargelfest lief, hatten die beiden nicht eingeplant. „Der Rundweg mitten am Feld macht das Ganze aus“, meinte Roßkopf. Generell gut fand Timo Guthaupt die Integration des Spargelfestes in die modernere Veranstaltung. Der gebürtige Dudenhofener, der mittlerweile in Mannheim wohnt, spricht von einer Negativentwicklung in den vergangenen Jahren. „Es ist zwar schade, ein Traditionsfest sterben zu sehen, aber man muss auch mit der Zeit gehen“, meinte er. Als Chance sieht er die nun vollzogene Fusion. Für Thorsten Wahl, der ebenfalls seine Wurzeln in Dudenhofen hat, aber mittlerweile in Plankstadt beheimatet, steht fest: „Das ist eine gute Entwicklung, nachdem das Spargelfest in den vergangenen Jahren fast ausgeblutet ist.“ Der Aufwand sei auf mehrere Vereine verteilt, was positiv zu sehen sei. Richtig angekommen war die Zusammenlegung der beiden Feste nicht bei jedem. „Wir sind zum dritten Mal bei der SpargelSpitze, weil uns die Atmosphäre so gut gefällt. Beim Spargelfest waren wir nie“, verriet Cosima Weber. Der Neustadterin gefiel das ansprechende Speisen- und Getränkeangebot entlang des Rundwegs. Fest eingeplant hatten Sven Weber und Sascha Stein den „Schlenker“ zum Waldfestplatz. Die Live-Musik am Abend zog. „Das ist ein schöner Ausklang“, meinten sie.