Speyer
Grünschnitt: Mehr Personal und mehr Termine
Rückblende: Vorvergangenes Wochenende war es an zumindest einem öffentlichen Aufstellpunkt im Stadtgebiet zu übervollen Containern und für Corona-Verhältnisse viel Betrieb gekommen. Dieses Wochenende hatte sich die Lage verbessert – auch dank den Stadtwerken, so RHEINPFALZ-Leser Günter Collisy. Er hatte in der Woche zuvor zu den Beschwerdeführern gezählt und betont nun: „Man muss auch lobend anerkennen, wenn sich etwas zum Positiven ändert.“ Er verweist auf Hinweisschilder und auf einen „netten Mitarbeiter“, der beim Entleeren geholfen habe.
Auch die Stadtwerke sind zufrieden: Wegen des großen Andrangs zuvor hätten sie an den Standorten Seilerbahn und Welfenweg je einen Mitarbeiter der Müllabfuhr eingesetzt, der ordnend einwirkte und mithalf, so Pressesprecherin Angela Sachweh: „Das sparte mehrere Tauschfahrten des Hakenlifterfahrzeugs vom Abfallwirtschaftshof.“ Die Stimmung vor Ort sei positiv und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt gewesen.
Mehr Termine für Anlieferer
Grünschnitt kann auch im Abfallwirtschaftshof an der Franz-Kirrmeier-Straße abgegeben werden. Hier sind in der Pandemie aber keine Spontananlieferungen möglich, sondern Terminvereinbarungen erforderlich. Termine waren zuletzt in der Hochphase des Grünschnitts knapp geworden, werden jetzt aber laut Sachweh ausgeweitet: Zum 1. März wurden „die Stunden halbiert“, es gibt doppelt so viele „Zeitfenster“ zum Buchen. Eine weitere Erhöhung der Terminanzahl sei seit 4. März in der Erprobung.
Sachweh begründet: „Es zeigte sich, dass die Anliefernden die gebuchte Zeitspanne von einer Stunde nicht gleichmäßig nutzten. Meist waren alle in den ersten Minuten vor Ort.“ Man habe nun mit den halbstündlichen Rhythmen ein Mittel gefunden, um Rückstaus zu vermeiden und über die gesamten Öffnungszeiten einen steten Kundenstrom zu erreichen. Dies werde nun ebenso weiter beobachtet wie die Lage an den samstags aufgestellten Grünschnittcontainern im Stadtgebiet. Bis zunächst 10. April soll es dort auch die personelle Hilfe geben – nächsten Samstag übrigens in der Friedrich-Ebert-Straße und auf dem Parkplatz der Salierschule.