Speyer Größer, jünger, stärker und mehr Teamgeist

DUDENHOFEN. Zum Jahreswechsel ist für Verbandsligist FV Dudenhofen ein erfolgreiches 2014 geendet, dessen Höhepunkt der Sieg über Oberligisten SV Gonsenheim war, der den Sprung in das Halbfinale des Verbandspokals zuhause gegen den klassenhöheren TuS Mechtersheim (Mittwoch, 15. April, 19.15 Uhr) bescherte.
Im Frühjahr beendeten die Dudenhofener Schützlinge von Trainer Christian Schultz die Saison als Fünfter mit 46 Zählern punktgleich hinter der SG Rieschweiler auf Grund des schlechteren Torverhältnisses von 58:44 gegenüber 72:51. Auch als Fünfter (31, 34:25) nach 18 Partien befindet sich der FV nun in der Winterpause. Vor Jahresfrist kamen die Spargeldörfler auf 27 Zähler und 30:26 Treffer. Coach Schultz: „Wenn mir einer vor Rundenbeginn gesagt hätte, dass wir als Fünfter in die Winterpause gehen, wäre ich zufrieden gewesen, wie die 18 Spiele verlaufen sind, bin ich es aber nicht.“ Er habe nie in Bestbesetzung gespielt – wegen der verletzungsbedingt Ausfälle von Dennis Becht, Mathias Falk, Kevin Fischer, Andreas Lange, David Steckbauer und Firas Zein. Schultz weist auch auf magere Teilerfolge hin. Mit sieben Unentschieden ist Dudenhofen der Remiskönig: „Zwei unglückliche Remis weniger, wären vier Punkte mehr.“ Mit dann 35 wären die Gelb-Schwarzen Dritter mit zwei Zählern Rückstand auf Platz zwei, der zu Aufstiegsspielen in die Oberliga berechtigt. Zuhause holte Dudenhofen mit 15 Punkten und 20:15 Toren bei zwei Niederlagen gegen die Aufstiegsaspiranten FK Pirmasens II und SV Waldalgesheim einen Zähler weniger als in der Ferne. Bei SpVgg Ingelheim setzte es im abschließenden Vorrundenspiel die erste Niederlage. Vor der Saison gab es sieben Ab- und acht Zugänge. Nach dem ersten Spieltag kam noch Julian Scharfenberger (Mechtersheim). Größer, spielerisch besser und jünger sei die neu zusammengestellte Auswahl, in der ein guter Teamgeist wie schon lange nicht mehr herrsche, berichtete Schultz. Er erinnerte an die guten Leistungen in den vier Pokalspielen, wobei sich beim Weiterkommen „ein bisschen Glück“ hinzugesellte. Der Weggang von Nicolai Esswein und Soleiman Rostamzada sei als großer Verlust gewertet worden. Die Lücken seien aber durch Marius Wittemann und Rami Zein bestens geschlossen worden, sagte Schultz. „Wittemann hat sich nämlich zum Stammspieler entwickelt.“ Insbesondere Rami Zein und Julian Scharfenberger von den Neuen entpuppten sich als Verstärkung. Schultz: „Die Oberligaspieler Zein und Scharfenberger wurden wie erwartet ihrer Vorschusslorbeeren gerecht, haben nicht nur die Erwartungen erfüllt, sondern mit neun beziehungsweise sechs Treffern die meisten unserer 33 Tore erzielt.“ „Florian Himmighöfer kam in fast allen Spielen zum Einsatz und hat bewiesen, dass er gut mithalten kann. Sein Bruder Dominic hat noch Luft nach oben“, meinte der Übungsleiter: „Dennis Becht und David Steckbauer sind lange verletzt gewesen, bewiesen aber in den Kurzeinsätzen, dass sie eine Verstärkung sein können. Nach Roter Karte von Stammtorhüter Marcel Johann einmal im Einsatz beim VfL Neustadt, zeigte Keeper Julius Höpfner eine gute Leistung zwischen den Torpfosten. Die beiden A-Junioren Wladislaw Kirch und Baris Özel kamen zwar nur zu wenigen Einsätzen wegen großer Ausfälle, haben dabei aber viel Fußballtalent bewiesen.“ Start zur Vorbereitung auf das Rückrundenrestprogramm mit je sechs Heim- und Auswärtsspielen ist am Sonntag, 18. Januar. Schultz hofft, dass ihm zum ersten Match alle Akteure zur Verfügung stehen: „Besser die Qual der Wahl bei der Mannschaftsaufstellung, als eine lange Verletztenliste.“