Speyer Glück fehlt

Simmern (dsch). Die Verbandsliga-Damen des TC Dudenhofen haben beim Sportpark TC Simmern mit 7:14 verloren. Der Abstieg scheint nach dieser Niederlage besiegelt.
Marion Heller, Dudenhofens Spielführerin, sprach von äußert starken Gegnerinnen mit den Leistungsklassen (LK) eins und zwei auf den beiden vorderen Positionen: „Statt des 4:8 hätten wir mit etwas Glück auch ein 6:6 in den Einzeln erreichen können.“ In den Doppeln wäre Simmern dann vielleicht etwas unter Zugzwang geraten: „Wir haben nochmals alles gegeben, um die Klasse zu halten. Doch es hat nicht sein sollen.“ Einzelsiege feierten Christina Lemm (6:4, 6:2) und Sophie Maier. „Ich habe heute gut getroffen und versucht, meine Gegnerin mit platzierten und schnellen Bällen entweder auszuspielen oder zu Fehlern zu zwingen, was mir weitestgehend gelungen ist“, berichtete Lemm. Auch Maier zeigte sich von ihrer besten Seite, obwohl sie nach glänzendem 6:1 im zweiten Satz nach einer Leistungssteigerung ihrer Gegnerin 0:6 verlor. Im Champions-Tiebreak punktete sie mit mutigen und schnellen Vorhandbällen zum 10:3. Kapitänin Heller befand sich bei 6:2, 5:2-Führung auf der Siegerstraße, als ihre Konkurrentin die Schwachstelle Rückhand entdeckte. Nach 5:7-Satzverlust zog Heller 6:10 den Kürzeren. Auf Position eins bekam es Julia Weber mit einer LK-eins-Spielerin zu tun. „Es war eine schöne Erfahrung, gegen eine solch starke junge Spielerin anzutreten. Zwei oder drei Punkte hätte ich vielleicht noch holen können. Siegchancen besaß ich aber nicht“, erzählte sie. Trotz ihres 5:7, 3:6 gegen eine Chilenin mit LK zwei teilte Katharina Hane mit: „Ich war gut dabei, habe im ersten Durchgang bis zum 5:4 vorne gelegen und war selbst überrascht, dass ich die Partie zeitweise sogar überlegen gestalten konnte. Den ersten Satz hätte ich mit etwas Glück gewinnen können.“ Selina Stahler trumpfte zunächst mächtig auf und holte sich den ersten Durchgang mit 6:1. Auch im zweiten hielt sie bis zum 4:4 prächtig mit, bis ihr einige Fehler unterliefen: 4:6. „Im Champions-Tiebreak ging dann alles viel zu schnell“, meinte sie. SO SPIELTEN SIE Janina Berres - Julia Weber 6:0, 6:1, Zamira Jadue Diaz - Katharina Hane 7:5, 6:3, Katrin Bäcker - Selina Stahler 1:6, 6:0, 10:2, Rebecca Müller - Christina Lemm 4:6, 2:6, Natalie Herrmann - Sophie Maier 1:6, 6:0, 3:10, Liesa-Marie Gossler - Marion Heller 2:6, 7:5, 10:6, Berres/Jadue Diaz - Hane/Maier 6:2, 6:1, Bäcker/Herrmann - Weber/Heller 6:2, 6:0, Gossler/Kerstin Lengsfeld - Stahler/Lemm 0:6, 3:6